Motyčky entdecken: Ferienwohnung, Barockkirche und Stausee
Unterkünfte in Motyčky
Motyčky entwickelte sich aus einer früheren Siedlung von Holzfällern und Köhlern. Früher trug die Siedlung den Namen Pri Rybníku; unter dem heutigen Namen Motyčky erscheint sie bereits gegen Ende des 17. Jahrhunderts.
File:Motyčky, Slovensko - pohľad z cintorína.jpg
Foto: Patrik Kunec via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geschichte
Das älteste Objekt in Motyčky ist die römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt. Die Jesuiten errichteten sie 1754 zusammen mit einem kleinen Kloster. Bereits 1755 wurde die Kirche feierlich geweiht. Die Kirche ist im Barockstil erbaut und besitzt einen hohen kulturhistorischen Denkmalwert. In der Kirche finden regelmäßig Messen statt.
Die Kirche verbindet damit mehrere historische Ebenen des Ortes: ihre Entstehung gehört zur Zeit der Jesuiten, ihre Weihe folgte nur ein Jahr später, und ihr barocker Bau prägt bis heute den Bestand an kulturhistorisch bedeutenden Objekten in Motyčky. Die regelmäßigen Messen verweisen zugleich auf die fortdauernde religiöse Nutzung des Gebäudes.
Wasser und Fischerei
Der Stausee Motyčky gehört zu den Wasserbauanlagen, die am Starohorský potok in den Jahren 1923 bis 1925 errichtet wurden. Er ist Teil der Kaskade der Wasserkraftanlagen Motyčky–Dolný Jelenec–Staré hory. Der Stausee Motyčky ist nicht zum Freizeitschwimmen vorgesehen.
Unterhalb der Kirche liegt in der Gemeinde Motyčky das Fischereirevier VN Motyčky. Es ist 2 ha groß und als Salmonidengewässer ausgewiesen. Im Stausee Motyčky ist Angeln mit einer entsprechenden Angelgenehmigung möglich.
Am Wasser treffen in Motyčky technische Geschichte und eine klar abgegrenzte Nutzung des Gewässers aufeinander. Die Baujahre 1923 bis 1925 stehen für die wasserbauliche Entstehung am Starohorský potok, während die Kaskade die Verbindung mit Dolný Jelenec und Staré hory festhält. Für das Fischereirevier sind sowohl die ausgewiesene Größe als auch die Einordnung als Salmonidengewässer und die notwendige Angelgenehmigung maßgeblich.
Geografische Einordnung
Motyčky ist eine der Gemeinden im Banskobystrický Geopark. Die Gemeinde steht damit im Zusammenhang mit einem übergeordneten Geopark-Gebiet, während Kirche, Stausee und Fischereirevier konkrete Bezugspunkte innerhalb des Ortes bilden.
Brauchtum und Genuss
Ein besonderer Termin ist der Deň uhliarstva am 5. September 2026. Die Veranstaltung findet in Motyčky von 10:00 bis 17:00 Uhr statt und bildet den Höhepunkt eines viertägigen, von Köhlern aus Hrušov betreuten Meilerbrennens. Zum Programm gehören der Bau eines neuen Meilers und eine historische Metallschmelze. Dazu kommt Köhlergastronomie, darunter párance.
Beim Deň uhliarstva stehen damit nicht nur einzelne Vorführungen auf dem Programm. Das Fest verbindet das von Köhlern aus Hrušov betreute Meilerbrennen mit handwerklichen und geschichtlichen Themen. Der Bau eines neuen Meilers macht den zentralen Arbeitsvorgang sichtbar, während die historische Metallschmelze einen weiteren traditionellen Produktionsbereich aufgreift. Ergänzt wird dieses Programm durch Köhlergastronomie; zu den genannten Speisen gehören párance.
Weitere Orte
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