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Moštenica entdecken: Ferienwohnung an der Niederen Tatra

Unterkünfte in Moštenica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moštenica liegt an den Südabhängen des westlichen Teils der Niederen Tatra und ist ein Ausgangspunkt zum Kamm der Niederen Tatra. Zum Charakter des Ortes gehören das weitgehend bewaldete Gemeindegebiet, die Mineralquelle Moštenická kyslá und die geschützten Travertine.

File:Jegorov prameň v k.ú. Moštenica, wgs84 48.8485N 19.2749E.jpg File:Jegorov prameň v k.ú. Moštenica, wgs84 48.8485N 19.2749E.jpg Foto: Lubosb via Wikimedia Commons, CC0

Landschaft und Natur

Das Naturdenkmal Moštenické travertíny liegt im Katastergebiet von Moštenica und in der Schutzzone eines Nationalparks. Bei Moštenické travertíny steht eine noch aktive Travertinterrasse mit fünf Wasseraustritten unter Schutz. Der Travertinkomplex bildet eine etwa 500 Meter lange Kaskade mit sechs Stufen und liegt auf Höhen zwischen 650 und 800 Metern. Der größte Teil des Gemeindegebiets von Moštenica ist bewaldet.

Das Gebiet der Moštenické travertíny wird zur Erholung genutzt, ist jedoch weder durch einen Wanderweg noch durch einen Lehrpfad erschlossen. Damit gehören die geschützte Naturform, ihre Wasseraustritte und die genaue Kaskadenstruktur ebenso zum Ortsbild wie die umgebenden Waldflächen.

Wege und Erholung

Um die Mineralquelle Moštenická kyslá entstand ein Erholungszentrum. Ein Wanderweg von Moštenica über das Uhliarska-Tal, Moštenická Kyslá, Zubová, Hadlanka und Kozí chrbát zum Hiadeľské sedlo dauert 3 Stunden und 30 Minuten. Die genannten Stationen verbinden den Ausgangspunkt Moštenica mit einem klar beschriebenen Wegverlauf durch das Gebiet bis zum Hiadeľské sedlo.

Auch die traditionelle häusliche Produktion gehört zur Ortsgeschichte: In Moštenica umfasste sie Holzarbeiten und das Weben von Leinen. So stehen neben der bewaldeten Landschaft und den Travertinen auch überlieferte Formen des häuslichen Handwerks für die verschiedenen Seiten des Ortes.

Kultur und Geschichte

Auf dem Friedhof von Moštenica befinden sich Gräber gefallener Partisanen. Beim ehemaligen Kalkofen in Moštenica steht ein Denkmal für ermordete ungarische Soldaten und ein ziviles Opfer. Beide Orte bewahren konkrete Erinnerungen, die mit Moštenica und seiner Vergangenheit verbunden sind.

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Auf der Höhensiedlung Hradište reichen die Spuren bis in die jüngere und späte Bronzezeit zurück. Hradište war vermutlich durch einen vorhandenen Graben befestigt. Bei Hradište wurde außerdem ein Brandgrab der Lausitzer Kultur gefunden. Die Siedlung und der Fund gehören damit zu den archäologischen Zeugnissen, die in und bei Moštenica überliefert sind.

Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Moštenica ist eine klassizistische Kirche, die 1846–1847 erbaut wurde. Ihr Hauptaltar besitzt ein 1846 entstandenes Kreuzigungsbild von J. B. Klemens. Die Kirche gilt als gut erhalten und dient ihrem religiösen Zweck.

Das ehemalige Bergbauamt in Moštenica ist ein 1561 errichtetes Renaissancegebäude mit U-förmigem Grundriss. Es ist als Standort eines Militärkrankenhauses während des Slowakischen Nationalaufstands in Erinnerung geblieben. Der ehemalige Bau verbindet damit seine Renaissancegestalt mit einer späteren historischen Funktion.

Weitere Ortsseiten:Priechod, Tajov, Dolný Harmanec, Môlča, Slovenská Ľupča, Nemce, Kraliky, Banská Bystrica

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Bystrica.

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