Ferienwohnung in Vieska: Kirchengeschichte und Lehrpfad
Unterkünfte in Vieska
Die Pfarrkirche im Ortsteil Vieska der Gemeinde Ladomerská Vieska ist die Kirche Christi des Königs. Sie wurde wahrscheinlich bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Für Vieska sind für die Jahre 1332 bis 1337 eine Pfarrei und eine Kirche belegt; Vieska selbst ist im Jahr 1352 urkundlich belegt.
File:Ladomerská Vieska, pohľad na kostol - panoramio.jpg
Foto: Jan Starec via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kultur
Die Kirche Christi des Königs war ursprünglich Allerheiligen geweiht. Vom ursprünglichen gotischen Kirchenbau sind ein Teil des Turms und das Presbyterium mit polygonalem Abschluss erhalten. Das Presbyterium besitzt ein Netzrippengewölbe mit der Datierung 1481. Die ursprüngliche gotische Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil umgebaut, 1552 erneut umgebaut und 1928 um ein Querschiff erweitert.
Auch einzelne Ausstattungsstücke führen durch verschiedene Jahrhunderte. Aus der Ausstattung der ursprünglichen Kirche ist bis heute eine spätgotische Glocke erhalten, die wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt. An der westlichen Innenwand des gotischen Presbyteriums befindet sich ein freigelegtes Weihekreuz als Wandmalerei aus dem späten 14. Jahrhundert. In einer Krypta unter der Kirche liegt das Grab von Žigmund Dóczy. Über dem Portal des ursprünglichen gotischen Presbyteriums hängt ein kreisförmiges, hölzernes und polychromes Epitaph von Žigmund Dóczy aus dem Jahr 1647, mit seinem Adelswappen und einer umlaufenden lateinischen Inschrift.
An der Kirche der Pfarrei Ladomerská Vieska wird derzeit gearbeitet. Die Restaurierung umfasst das Dach, die Fassade und den Innenraum.
Geschichte
Vieska war eine Grenzsiedlung am Rand der beiden historischen Herrschaften Beòadického und Šášovského. Historisch ist außerdem belegt, dass Einwohner von Vieska in Kremnica mit Obst und Gemüse handelten.
Natur und Wege
Die Gastgebergemeinde Ladomerská Vieska liegt im Žiar-Becken und reicht bis zu den nordwestlichen Hängen der Štiavnica-Berge. Zur räumlichen Einordnung gehören außerdem die Verkehrsachsen der Gemeinde: Ladomerská Vieska liegt an einer Kreuzung von Straßen des Hauptkorridors Bratislava–Košice–Trenčín. Zum Katastergebiet der Gastgebergemeinde gehört die Haupteisenbahnstrecke in Richtung Bratislava und Zvolen.
Lehrpfad zur Burg Šášov
Im Umfeld der Gastgebergemeinde führt eine leichte, besonders für Familien mit Kindern geeignete Wanderung in die nahe gelegene Gemeinde Šášovské Podhradie. Der Lehrpfad Ladomerská Vieska–Šášov führt durch Ladomerská Vieska und Šášovské Podhradie und endet an der Burg Šášov. Er hat fünf Stationen, darunter die Kirche in Vieska, und stellt kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Ladomerská Vieska und Šášovské Podhradie vor.
Der Lehrpfad zur Burg Šášov ist drei Kilometer lang und eignet sich für historisch ausgerichteten Geländeunterricht.
Auf der jeweiligen Angebotsseite lassen sich vor einer Buchung die genaue Lage, der Unterkunftstyp und die zulässige Belegung kontrollieren. Ebenso können Reisende darauf achten, welche Leistungen eingeschlossen sind, wie sich der Preis zusammensetzt und welche Buchungs- oder Stornierungsbedingungen gelten. Diese Angaben helfen dabei, die gewünschte Unterkunft anhand der eigenen Planung zu beurteilen, ohne Eigenschaften vorauszusetzen, die nicht ausdrücklich auf der Angebotsseite genannt werden.
Weitere Ortsseiten
Für die weitere Auswahl stehen folgende Ortsseiten bereit: Kremnica, Vyhne, Bartošova Lehôtka, Nevoľné, Kremnické Bane, Heiligenkreuz, Sklené Teplice, Kunešov.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Žiar Nad Hronom.