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Ferienwohnung in Kremnické Bane – Baukultur und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Kremnické Bane

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Kremnica-Gebirge liegt Kremnické Bane in einem Tal auf 700 bis 800 m über dem Meeresspiegel. Der Ort entstand als ursprünglich deutsche Bergbausiedlung und wurde erstmals 1361 erwähnt.

File:Kremnické Bane 21 Slovakia 1.jpg File:Kremnické Bane 21 Slovakia 1.jpg Foto: Ing.Mgr.Jozef Kotulič via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Lage und Geschichte

Ein Teil von Kremnické Bane wurde durch die Verordnung des Bezirksamts Žiar nad Hronom Nr. 1/1994 als ländliche Denkmalschutzzone ausgewiesen, um die kulturellen Werte des Ortes dauerhaft zu bewahren. Diese Ausweisung steht im Zusammenhang mit einem Ortsbild, in dem historische Bauten und die Bergbauvergangenheit eng miteinander verbunden sind.

Kultur

Zu den bedeutenden Bauwerken gehört die Kirche „Kostol sv. Jána Krstiteľa“, ein dreischiffiger gotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ursprünglich entstand sie als romanische Rotunde; das Sternrippengewölbe ihrer Rotunde aus dem 15. Jahrhundert ist zu großen Teilen bis heute erhalten. Oberhalb des Ortes befindet sich neben dieser gotischen Kirche ein symbolischer Mittelpunkt Europas.

Eine weitere historische Spur ist die Kapelle „Kaplnka Narodenia Panny Márie“. Sie war ursprünglich eine barocke Kapelle aus dem Jahr 1726 und wurde 1910 im neugotischen Stil umgebaut. In ihrem Inneren befindet sich eine volkstümliche Holzschnitzerei des heiligen Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert. Zum Ort gehört außerdem ein Ensemble ein- und zweigeschossiger Bergmannshäuser mit Walmdächern und Schindeldeckung aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Auch die textile Handwerksgeschichte gehört zur örtlichen Überlieferung. In den 1890er Jahren bestand in Kremnické Bane eine institutionell organisierte Klöppelschule. Während der österreichisch-ungarischen Zeit wurde der Ort zu einem Zentrum der Spitzenproduktion. Eine 20 km lange bergmännische Wasserleitung aus dem 15. Jahrhundert führt Wasser zu den Wasserreservoirs von Kremnické Bane und ergänzt dieses Bild der historischen technischen Anlagen.

Landschaft

Nahe der Kirche liegt der Felsen Trnovník, auch Dornstein beziehungsweise Dorn Stein genannt. Mit 990 m ist er der höchste Punkt des örtlichen Katastralgebiets. Von Trnovník reichen die Ausblicke nach Süden bis Banská Štiavnica und nach Norden auf den Kamm der Kleinen Fatra.

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Wandern

Der Wanderweg „Cesta hrdinov SNP“ führt durch Kremnické Bane und zweigt dort in Richtung der Kirche „Kostol sv. Jána Krstiteľa“ ab. Damit ist der Ort in einen überregional benannten Wegverlauf eingebunden, dessen örtliche Abzweigung zum historischen Kirchenbau führt.

Das Lehrpfadsystem „Po stopách baníckej činnosti Kremnica–Kremnické Bane“ besteht aus drei Hauptwegen und drei Nebenwegen und vermittelt die Bergbaugeschichte der Region. Entlang dieses Lehrpfads sind heute nur noch Ruinen der ursprünglichen Bergmannshäuser erhalten.

Veranstaltungen

Alljährlich während der Faschingszeit findet in Kremnické Bane ein Maskenumzug statt. Bei der jährlich stattfindenden Jánska vatra wird unter anderem traditioneller Gulasch angeboten.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten: Hliník Nad Hronom, Kosorín, Lúčky, Trnavá Hora, Stará Kremnička, Dolná Ždaňa, Nevoľné, Krahule.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Žiar Nad Hronom.

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