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Ferienwohnung in Stupava – Kultur, Park und Niva Moravy

Unterkünfte in Stupava

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stupava verbindet barocke Baukunst, einen historischen Park und den direkten Zugang zur Niva Moravy. Der Ort zeigt dabei unterschiedliche Seiten: Kulturdenkmäler und historische Anlagen stehen neben Wegen durch Waldkomplexe, während die Landwirtschaftsgeschichte von Gurken und Kohl erzählt. So entsteht ein Reiseziel, dessen Besonderheiten sich sowohl bei einem Spaziergang als auch auf einer Rad- oder Wandertour erschließen lassen.

File:900 31 Stupava, Slovakia - panoramio (1).jpg File:900 31 Stupava, Slovakia - panoramio (1).jpg Foto: Luboš Holič via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Die Stupavská Kalvária ist ein nationales Kulturdenkmal. Ihre zentrale barocke Kapelle weist eine markante zweigeschossige Anlage auf. Wahrscheinlich wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vierzehn Kreuzwegstationen in die Umfassungsmauer der Stupavská Kalvária integriert. Die zeitliche Einordnung bleibt damit vorsichtig formuliert, während die bauliche Verbindung von Kapelle, Stationen und Mauer das Erscheinungsbild der Anlage bestimmt.

Das barocke Herrenhaus in Stupava wurde im 17. Jahrhundert an der Stelle einer früheren Wasserburg errichtet. Von diesem Herrenhaus führt ein Wanderweg zu den Ruinen der Burg Pajštún. Der Weg verbindet damit den erhaltenen barocken Bau in Stupava mit den Überresten der Burganlage, ohne dass beide Bauwerke dieselbe Entstehungsgeschichte hätten.

Ein weiteres historisches Zeugnis ist das Gewächshaus in Stupava. Es gilt als ein einzigartig erhaltenes Denkmal seiner Art in der Slowakei. Zum kulturellen Bild des Ortes gehört außerdem das Museum Ferdiša Kostku. Es ist derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen und wartet auf seine Rekonstruktion. Zugleich bewahrt es eine authentische Töpferwerkstatt mit ihrer Ausstattung, ihren Werkzeugen und einem historischen horizontalen Brennofen.

Natur

Im Kaštieľsky Park sind Spaziergänge und andere wenig intensive Freizeitaktivitäten möglich. Dort wurde auch der historische Wasserfall restauriert. Für die zeitliche Planung ist ein aktueller Hinweis wichtig: Der Kaštieľsky Park sollte ab dem 18. April 2026 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Angabe beschreibt eine vorgesehene Wiederöffnung und keinen bereits eingetretenen Zustand.

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Von Stupava aus ist die Niva Moravy direkt erreichbar, insbesondere für Radfahrer über markierte Radtouristenrouten. Die Radroute zur Niva Moravy führt stellenweise durch zusammenhängende Waldkomplexe. Diese Waldkomplexe stellen Fragmente ehemaliger Auwälder dar; der Hinweis bezieht sich somit auf frühere Auwaldstrukturen und nicht auf eine uneingeschränkte heutige Ausdehnung solcher Wälder.

Lokaler Charakter

Auch die historische Landwirtschaftstradition gehört zur Ortsgeschichte. Sie war besonders von Gurken und Kohl geprägt. Die Bauern verkauften diese Erzeugnisse auf Märkten im nahen Wien und in Pressburg. Damit verweist die überlieferte Landwirtschaft nicht nur auf angebaute Produkte, sondern auch auf die damaligen Absatzorte der bäuerlichen Erzeugnisse.

Stupava bietet damit mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: barocke Architektur, eine denkmalgeschützte Kalvarienanlage, historische Museums- und Gewächshauszeugnisse, den Kaštieľsky Park sowie den Rad- und Wanderzugang zur Niva Moravy und zur Burg Pajštún. Weitere Orte: Lozorno, Marianka, Malacky, Borinka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malatzka.

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