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Prisaca Dornei: Bergwanderweg, Kirchen und Eisenau

Unterkünfte in Prisaca Dornei

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ein markierter Bergwanderweg beginnt in Prisaca Dornei auf 570 Metern Höhe. Der Weg führt über den Gipfel Runcul Prisăcii auf 1.141 Metern Höhe. So verbindet die Strecke den Ausgangspunkt im Ort mit einem benannten Gipfel und führt von der Moldau-Landschaft hinauf in die Bergwelt. Bei einem markierten Bergwanderweg können aktuelle Angaben zu Routenbedingungen vor der Abreise geprüft werden, bevor die Wanderung beginnt.

File:RO SV Prisaca Dornei road.jpg File:RO SV Prisaca Dornei road.jpg Foto: Andrei Stroe via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur und Wandern

Beim Natura-2000-Gebiet Obcina Feredeului folgt die Südgrenze zwischen Pojorâta und Prisaca Dornei weitgehend dem Tal der Moldova. Ausgenommen ist das Untertal des Flusses Sadova bis zu dessen Zusammenfluss mit der Moldova. Die Ostgrenze verläuft von Prisaca Dornei im Moldovatal in süd-südöstlicher bis nord-nordwestlicher Richtung bis westlich von Brodina im Tal der Suceava und weist einen unregelmäßigen Verlauf auf.

In der Umgebung von Prisaca Dornei liegen mehrere benannte Erhebungen: die Gipfel Vârful Runcul Sandului, Vârful Runcul Dei und Vârful Negureşti sowie der Berg Dealul Socilor. Zusammen mit dem markierten Bergwanderweg und dem Gipfel Runcul Prisăcii bilden sie eine Landschaft, in der Wege, Täler und Bergnamen eng miteinander verbunden sind.

Kultur und Geschichte

In Prisaca Dornei stehen zwei Kirchen mit klar datierbarer Baugeschichte. Die Kirche Sfinții Arhangheli Mihai și Gavriil wurde in den Jahren 1821 bis 1825 erbaut. Die römisch-katholische Kirche stammt aus dem Jahr 1911. Damit reichen die sakralen Bauwerke in unterschiedliche historische Epochen zurück, ohne dass ihre jeweiligen Entstehungszeiten miteinander vermischt werden. Für Kirchen und Klöster lassen sich aktuelle Öffnungszeiten vorab prüfen, da diese Zeiten für die Besuchsplanung maßgeblich sind.

Auch in der Umgebung von Prisaca Dornei befinden sich mehrere religiöse Ziele: das Kloster Schitul Rarău, das Kloster Mânăstirea Moldoviţa, das Kloster Moldoviţa und die Kirche Biserica Ortodoxă Deia.

Die Ortsgeschichte reicht unter dem Namen Eisenau bis in das Jahr 1808 zurück, als Prisaca Dornei erstmals so erwähnt wurde. Eisenau war eine Kolonie mit Siedlern aus dem Gebiet Zips in Deutschland. Zum Jahr 1858 gehörten zehn Frischfeuer beziehungsweise Eisenhämmer in Prisaca Dornei (Eisenau) zum Bergbauimperium von Manz.

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Zur historischen Montanlandschaft gehört außerdem ein Hochofen in Vama (Prisaca Dornei), der sich im Besitz von Wolf Kleinberg befand. Der Ortsname Eisenau, die Koloniegründung und die genannten Anlagen des Bergbaus markieren unterschiedliche Stationen der Geschichte, die mit Prisaca Dornei und seinem Umfeld verbunden sind.

Verkehr

An der CFR-Strecke 511 zwischen Vama Hm. und Câmpulung Est Hm. befindet sich der Haltepunkt Prisaca Dornei. Die Strecke ist damit ebenso Teil des Ortsbildes wie der Bergwanderweg, die Kirchen und die historischen Spuren von Eisenau. Für Bahnfahrten sollten aktuelle Fahrplandaten der Strecke vor dem Reiseantritt kontrolliert werden.

Weitere Orte im selben übergeordneten Zielzusammenhang sind Sadova, Frasin, Rădăuţi, Vatra Dornei, Cârlibaba, Frumosu, Vama und Şaru Dornei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Suczawa.

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