Rus: Kirchen, Archäologie und Felslandschaften
Unterkünfte in Rus
In Rus steht die orthodoxe Steinkirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril“, die 1894 erbaut wurde. Ursprünglich war sie griechisch-katholisch. Während der Erneuerungsarbeiten im Inneren von 2008 bis 2010 wurde für sie eine Ikonostase angefertigt. Bis 1709 stand am Standort der heutigen Kirche eine hölzerne Pfarrkirche.
Kirche und Geschichte
Rus – „Șesul lui Măican“ ist eine archäologische Siedlungsstätte aus der Bronzezeit und dem Frühmittelalter, darunter aus dem 8. bis 10. Jahrhundert n. Chr. Rus – „Șesul Pietrei“ ist eine prähistorische Siedlungsstätte. Rus – „Peștera“ ist eine Siedlungsstätte aus der Römerzeit; dort wurden Spuren eines möglichen römischen Steinbruchs festgestellt.
Die Gründung des Klosters „Sfânta Maria-Rus“ begann 1997 unter der Leitung von Mutter Maria Terheș. Das Kloster „Sfânta Maria“ liegt auf einer Terrasse des Someș im Flurbereich Răfeni und ist von der Nationalstraße aus zugänglich.
Bei einem Frühlingskirchweihfest des Klosters „Sfânta Maria“ in Rus wurden eine Göttliche Liturgie und eine Wasserweihe gefeiert; daran nahmen zahlreiche Gläubige teil. In Rus nehmen Männer jedes Jahr am ersten Ostertag nach dem Kirchgang an der Ciocotă teil, einem Wettbewerb im Zerschlagen roter Eier.
Die kirchlichen Termine sind an unterschiedliche Zeitpunkte gebunden. Das Frühlingskirchweihfest des Klosters umfasst die Göttliche Liturgie und die Wasserweihe; die Ciocotă findet am ersten Ostertag nach dem Kirchgang statt. Damit werden zwei klar benannte Bestandteile des örtlichen Brauchtums zeitlich voneinander unterschieden.
Wege und Flussraum
Die Kreisstraße DJ 108S ermöglicht die Zufahrt nach Rus von der DN1C und verbindet Rus außerdem mit der Gemeinde Șimișna. Die Kreisstraße DJ 109E verbindet Fodora, Rus, Buzaș und Lozna in Richtung DN1H an der Brücke von Ciocmani und verläuft parallel zum Flusslauf des Someș.
Auch die Route 15 ist durch konkrete Übergänge und Abschnitte gekennzeichnet. Sie enthält eine Fährüberquerung bei Buzaș und führt danach über die Gemeindestraße zwischen Buzaș und Rus weiter. Für den beschriebenen Verlauf ist eine Dauer von vier Stunden angegeben. Die Straßen DJ 108S und DJ 109E ergänzen diese Routenbeschreibung um die Zufahrten und Verbindungen entlang des Someș.
Felslandschaft und Natur
Die Felsformationen Stanii Buzașului liegen an der Straße zwischen Rus und Buzaș. Eine Legende verbindet die Vertiefung Căldărușii in den Felsformationen Stanii Buzașului mit dem Gesetzlosen Pintea.
Im Gebiet des Schutzgebiets Cursul Mijlociu al Someșului wurden unter anderem Eisvogel (Alcedo atthis), Weißstorch (Ciconia ciconia) und Schreiadler (Aquila pomarina) festgestellt.
Im weiteren Umfeld von Rus führt die Route 15 zu den Kalksteinformationen „Peșterile lui Pintea“. Sie verläuft von Ileanda nach Dăbăceni, überquert bei Buzaș den Fluss mit einer Fähre, führt durch Buzaș und anschließend auf der Gemeindestraße zwischen Buzaș und Rus; die angegebene Dauer beträgt vier Stunden.
Weitere Orte
Weitere Orte sind Zalău, Boghiş, Vălişoara, Gârceiu, Sânpetru Almașului, Bodia, Cuzăplac und Hida.
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