Meseșenii de Sus: Quellen, Kultur und Wege
Unterkünfte in Meseșenii de Sus
Im Ortsgebiet von Meseșenii de Sus, im Bereich Osoiul Măcăului, wurden menschliche Spuren aus der Übergangszeit vom Neolithikum zur Bronzezeit entdeckt. In den höher gelegenen Gebieten des Ortsgebiets sind römische Verteidigungsruinen noch erkennbar.
Die Funde im Bereich Osoiul Măcăului und die noch erkennbaren römischen Verteidigungsruinen gehören zu unterschiedlichen historischen Ebenen des Ortsgebiets. Während die menschlichen Spuren die Übergangszeit vom Neolithikum zur Bronzezeit betreffen, verweisen die Ruinen auf die römische Präsenz in den höher gelegenen Teilen. Beide Hinweise liegen innerhalb des Ortsgebiets von Meseșenii de Sus, beziehen sich jedoch auf verschiedene Bereiche und Zeiten.
Kultur
In der Schule von Meseșenii de Sus wurde in einem Klassenraum eine ethnografische Ausstellung eingerichtet. Zu den Exponaten gehören Möbel, Textilien und Gefäße; außerdem umfasst die Ausstellung Werkzeuge, die von der einfachen Bevölkerung verwendet wurden. „Meseșana“ ist ein von Mädchen gebildetes Folkloreensemble aus Meseșenii de Sus. Geleitet wird das Ensemble von Herle Dana.
Die Ausstellung verbindet damit Gegenstände des Haushalts und der Kleidung mit Gefäßen und Arbeitsgeräten. Ihr Ort in einem Klassenraum der Schule hält die Sammlung unmittelbar im Ortsgebiet verankert. Das Ensemble ergänzt diese sachbezogene Darstellung um eine von Mädchen getragene Form der Folklore; die Leitung durch Herle Dana ist dabei namentlich überliefert.
Weitere Ortsseiten finden Sie zu Sânpetru Almașului, Cuzăplac, Boghiş, Gârceiu, Bodia, Sărmășag, Vălişoara und Rus.
Landschaft
Südlich von Meseșenii de Sus, am Fuß des Meseș-Gebirges, befindet sich eine bewaldete Hügellandschaft. In diesem Gebiet wurden zwei Mineralquellen historisch ausgebeutet.
Die beiden Quellen gelten als schwefelhaltig, sulfatiert, hydrogencarbonathaltig, kalziumhaltig und hypoton.
Im Bereich der Quellen gab es eine einfache Beherbergungs- und Behandlungseinrichtung. Sie umfasste 33 Betten in 12 Zimmern sowie 10 Badewannenkabinen. Die Kuranlage war bis in die frühen 1990er-Jahre saisonal von Mai bis Oktober in Betrieb.
Die frühere Anlage war somit keine ganzjährige Einrichtung: Der genannte Zeitraum von Mai bis Oktober beschreibt ihren saisonalen Betrieb bis in die frühen 1990er-Jahre. Die Zahl der Zimmer, Betten und Badewannenkabinen macht zugleich die damalige einfache Größe der Beherbergungs- und Behandlungseinrichtung nachvollziehbar.
Die ehemaligen Băile Meseșenii de Jos sind verlassen und befinden sich in einem fortgeschrittenen Zustand des Verfalls. Die Mineralwasserquelle ist derzeit ungenutzt. Das Gelände befindet sich in Privatbesitz und liegt peripher zu den wichtigsten Verkehrswegen.
Wege
Touristische Fußwege folgen der römischen Straße in südwestlicher Richtung über den Gipfel Cărbunaru. Cărbunaru erreicht eine Höhe von 618 Metern. Die touristischen Fußwege führen weiter bis zum Gipfel Osoiul Ciontului, der auf 835 Metern liegt. Vom Gipfel Osoiul Ciontului führen die touristischen Fußwege hinunter zu den Băile von Meseșenii de Sus.
Der Wegeverlauf ist dabei durch eine klare Folge benannter Punkte beschrieben: zunächst die römische Straße, dann Cărbunaru, anschließend Osoiul Ciontului und danach der Abstieg zu den Băile. Die beiden Gipfel markieren dabei unterschiedliche Höhenstufen innerhalb derselben südwestlichen Wegerichtung.
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