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Lunca Mare: Flusslandschaft, Geschichte und Wege im Doftana-Tal

Unterkünfte in Lunca Mare

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am rechten Ufer des Flusses Doftana liegt Lunca Mare in einer langgestreckten Siedlungsform. Ein Teil der Siedlung zieht sich den westlichen Hang hinauf, während sich die Aue des Doftana-Tals bei Lunca Mare deutlich ausweitet. Das Ortsbild verbindet damit die Uferlage des Flusses mit den ansteigenden Siedlungsbereichen am Hang und dem breiteren Talraum.

File:Lunca Mare, Prahova, Romania.02.jpg File:Lunca Mare, Prahova, Romania.02.jpg Foto: Nenea hartia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

An den flacheren Abschnitten der Hänge bei Lunca Mare lagern sich Sand und Kies ab; dadurch entstehen verflochtene und mäandrierende Abschnitte des Flusses Doftana. Der Doftana entspringt im Ciucaș-Gebirge auf 1.450 Metern Höhe und fließt 44 Kilometer bis zu seiner Mündung bei Bănești in den Fluss Prahova.

Unterwegs

Die Kreisstraße DJ102I verbindet Câmpina, Paltinu und Valea Doftanei. Die 15 Kilometer lange Straße führt durch Lunca Mare, Plaiu Câmpinei und Seciuri. Vom Sitz der Gemeinde Șotrile ist Lunca Mare 4 Kilometer entfernt. Die Straßenverbindung verknüpft den Ort somit mit mehreren Punkten des Doftana-Tals und führt zugleich durch das Siedlungsgebiet von Lunca Mare.

Die ATV-Route Pietriceaua führt bis zu den Cheile Doftanei, steigt anschließend zum Fluss Doftana hinab, überquert ihn und kehrt zur Basis zurück. Ein lokaler Anbieter wirbt für geführte ATV-Ausflüge durch die Schlucht des Flusses Doftana, die von ortskundigen Experten begleitet werden. Die Route umfasst damit sowohl die Schlucht als auch den Flussabschnitt und folgt einer Rückkehr zur Ausgangsbasis.

Eine Fahrradtour durch das Doftana-Tal führt über den Lacul Paltinu und Lunca Mare nach Câmpina; bei guten Bedingungen kann sie mit Rennrad, Crossrad oder Mountainbike befahren werden. Die Fahrradtour durch das Doftana-Tal hat eine Fahrstrecke von 45,2 Kilometern. Der Verlauf verbindet den See, Lunca Mare und Câmpina in einer durchgehenden Tour, während die genannten Fahrradtypen unterschiedliche Formen des Befahrens bei guten Bedingungen ermöglichen.

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Geschichte und Kultur

Auf der Harta lui Cuza von 1864 erscheint Lunca Mare neben Șotrile und Vistieru. Nach der Pfarrgeschichte lassen sich die Anfänge von Lunca Mare vor 1800 ansetzen; die ersten Haushalte werden Siebenbürgern zugeschrieben, die wegen der Herrschaft Österreich-Ungarns auf der Flucht waren.

Eine lokale historische Überlieferung berichtet, dass der Schäfer Ion Tudor, genannt Iepuraș, 1802 mit seinen Brüdern zunächst bei Podul Cheii und anschließend in Lunca Mare Halt machte. Die Erzählung nennt dabei sowohl den Aufenthalt bei Podul Cheii als auch den späteren Halt in Lunca Mare.

Die Biserica Sfântul Pantelimon in Lunca Mare wird zu den kirchlichen Denkmälern der Gemeinde Șotrile gezählt. Ihr Bau begann 1908 und wurde 1909 abgeschlossen. Die neuere Biserica Sfântul Pantelimon hat einen kreuzförmigen Grundriss, drei Türme, Ziegelmauern und ein Blechdach. Das Patronatsfest der Kirche findet jedes Jahr am 27. Juli statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Șotrile.

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