Strâmtura: Holzkirche, Iza und lokale Traditionen
Unterkünfte in Strâmtura
Strâmtura verbindet eine markante Holzkirche mit dem Lauf der Iza, den Hügeln beiderseits des Flusses und lebendigen Traditionen. Die Holzkirche der Heiligen Erzengel Michael und Gabriel wurde 1667 aus dem Kloster Rozavlea nach Strâmtura gebracht.
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Foto: Utilizator:Țetcu Mircea Rareș at ro.wikipedia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5
Weitere Orte derselben Ebene sind Coruia, Ieud, Suciu de Sus, Moisei, Săcel, Sarasău, Petrova und Mittelstadt.
Kultur
Die Holzkirche wird auf 1771 datiert. Die dendrochronologischen Datierungen ihrer Balken lauten 1771–1772 sowie 1654–1655. Auch die Baugeschichte lässt sich am Gebäude ablesen: Das ursprüngliche Eingangsportal befindet sich weiterhin in der westlichen Wand. Nach der Erweiterung nach Westen wurde diese Wand zu einer Innenwand. Für den Besuch der Holzkirchen können aktuelle Öffnungszeiten vor der Anreise geprüft werden.
In Glod zeigt die Holzkirche des Heiligen Nikolaus dominante moldauische Architektureinflüsse. Zu den auffälligen Baumerkmalen gehören große, hoch angesetzte Fenster mit gekalkten Einfassungen. Eine Inschrift hält fest, dass die Altarbemalung und die Ikonen im Jahr 1829 angefertigt wurden. Die Holzkirchen in Strâmtura und Glod verbinden Baugeschichte mit religiöser Kunst: Portale, Fenster, Altarbemalung und Ikonen gehören zu ihren sichtbaren Merkmalen.
Das Schitul Cuvioasa Parascheva liegt im Tal Valea Greblei, 5 km von der Nationalstraße DN 18 entfernt. Das Schitul Strâmtura ist der heiligen Pious Parascheva geweiht. Ein goldener Bucium steht für die Verbundenheit Strâmturas mit den letzten Bucium-Spielern in Maramureş.
Geschichte
Am 2. September 1717 legten Einheimische den tatarischen Eindringlingen am Ort Piatra Țiganului zwischen Strâmtura und Bârsana einen Hinterhalt. Piatra Țiganului gehört damit nicht nur zur Landschaft an der Iza, sondern auch zu einer genau datierten Episode der Ortsgeschichte.
Landschaft
Unterhalb von Strâmtura verengt sich die Iza zwischen Piatra Țiganului und Prisaca. Nach dieser Verengung verläuft der Fluss durch die Schlucht von Surduc. Beiderseits der Iza liegen im Gebiet der Gemeinde mittlere und hohe Hügel mit Höhen zwischen 400 und 1.000 Metern.
Bei Glod gibt es einen Mineralquellenbereich mit schwefelhaltigen, salzhaltigen und kohlensäurehaltigen Quellen. Dazu kommt ein schwefelhaltig-kohlensäurehaltiger Borcut mit umfangreichen Travertinablagerungen.
Lokales Leben und Wandern
Zwischen Strâmtura und Bârsana findet am Podul Slătioarei ein wöchentlicher Markt statt. Bei den Gemeindetagen von Strâmtura gibt es traditionelle Musik und Tänze, eine Trachtenschau sowie lokale Speisen. Die aktuellen Termine der Gemeindetage sollten vor der Anreise geprüft werden. Für den Wochenmarkt ist die Prüfung des aktuellen Markttags vor der Anreise sinnvoll.
Eine Wanderung von Glod zur Biserica Dracilor und auf den Gipfel Măgura Glodului wird mit etwa 10 km und einer Dauer von 4–5 Stunden angegeben. Vor dem Aufbruch sollten die aktuellen Routenbedingungen geprüft werden.
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