Afumați entdecken: Cantacuzino-Hof, Olelia und Erholungsseen
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Foto: Nenea hartia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Die ehemalige Hofanlage des Stolnicul Constantin Cantacuzino, später Baron Dumba, befindet sich in Afumați an der Strada Ștefănești 57–59. Sie entstand Ende des 17. Jahrhunderts und wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Am selben Ort befindet sich die ältere fürstliche Hofanlage von Radu de la Afumați.
Zum Ensemble des Cantacuzino-Hofs gehören das Herrenhaus, die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ und die Umfassungsmauern. Die Kirche steht in der Strada Ștefănești 59 und wurde 1691 errichtet. Auch sie wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Im Cantacuzino-Herrenhaus wurden ab 2011 Führungen angeboten. Im ehemaligen Weinkeller des Herrenhauses werden Weinverkostungen für Besucher angeboten.
Die zeitliche Abfolge der Baugeschichte reicht damit von der Errichtung der Kirche im Jahr 1691 über die Hofanlage am Ende des 17. Jahrhunderts bis zu den Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Die ältere fürstliche Hofanlage von Radu de la Afumați gehört dabei zum historischen Ort, an dem später der Cantacuzino-Hof entstand.
Ein weiterer historischer Bezug ist der aus Afumați stammende Hof der Familie Dobrițoiu. Dieser Hof wurde in den 1920er-Jahren errichtet und 2011 dem Muzeul Satului geschenkt.
Archäologische Stätten
Die archäologische Stätte Afumați–La Moară umfasst eine geto-dakische Siedlung der Latènezeit sowie eine dakisch-römische Siedlung aus dem 3. bis 4. Jahrhundert n. Chr.
Die Stätte verbindet somit zwei unterschiedliche Siedlungsphasen: Die geto-dakische Siedlung gehört zur Latènezeit, während die dakisch-römische Siedlung dem 3. zugeordnet ist. Eine weitere archäologische Stätte liegt am Pârâul Pasărea in Afumați. Sie umfasst eine Nekropole aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Tradition
Olelia ist eine von Generation zu Generation überlieferte Tradition. Sie findet an Lăsata Secului statt, dem letzten Tag vor Beginn der österlichen Fastenzeit. Die Bezeichnung „Focurile de la Afumați“ steht ebenfalls für Olelia.
Damit ist Olelia sowohl mit dem Namen Lăsata Secului als auch mit der Bezeichnung „Focurile de la Afumați“ verbunden. Der festgelegte Zeitpunkt liegt unmittelbar vor dem Beginn der österlichen Fastenzeit.
Wald und Wasser
Der Landschaftswald Pădurea peisagistică de la Afumați umfasst etwa 300 Hektar und ist Teil der Codrii Vlăsiei. Der Wald Pădurea Afumați besteht aus gemischten Beständen von Eichen, Buchen, Ahorn, Robinien und Linden.
Die Waldflächen unterscheiden sich damit durch ihre Bezeichnung und ihren beschriebenen Zusammenhang: Pădurea peisagistică de la Afumați wird mit einer Fläche von etwa 300 Hektar und den Codrii Vlăsiei verbunden, während Pădurea Afumați durch seine gemischten Baumarten gekennzeichnet ist. Zu diesen Beständen gehören Eichen, Buchen, Ahorn, Robinien und Linden.
Entlang des Flusses Pasărea liegen die Erholungsbecken der Gemeinde Afumați. Sie verteilen sich auf den nordwestlichen, zentralen und südöstlichen Teil der Gemeinde. Zu den touristischen Attraktionen von Afumați zählen fünf Erholungsseen.
Die Gewässer liegen somit nicht an einem einzigen genannten Punkt, sondern in drei Teilen der Gemeinde: im Nordwesten, im Zentrum und im Südosten. Neben den entlang der Pasărea gelegenen Erholungsbecken werden fünf Erholungsseen zu den touristischen Attraktionen von Afumați gezählt.
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