Sadu – Kultur und Berglandschaft in Rumänien
Unterkünfte in Sadu
Sadu liegt in einem von Bergkämmen umgebenen Tal am Ufer des Flusses Sadu. Das Ortsbild verbindet damit eine klar benannte Flusslage mit dem Landschaftsraum der Bergkämme.
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Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Die hölzerne Pfarrkirche Sadu II trägt die Widmung „Entschlafung der Gottesmutter“ und ist als historisches Denkmal der Kategorie B eingestuft. Auf der Altarschranke der Holzkirche sind Ikonen in Öl auf Holz gemalt; sie stammen aus dem späten 19. Jahrhundert und tragen die Signatur des Malers Ioan Boicean. Ein in den Altar eingesetztes Holzstück trägt das eingeritzte Weihedatum der Kirche: 1830. Das Kirchenschiff dieser Kirche besitzt ein Gewölbesystem aus drei Kuppeln: zwei abgeflachten und einer zentralen halbkugelförmigen Kuppel auf Pendentifs. Die Kirche gehört zu den ersten rumänischen Kirchen aus Mauerwerk des 18. Jahrhunderts. Biserica Adormirea Maicii Domnului de la Sadu trägt den Denkmalschutzcode SB-II-a-A-12531. Die rumänische Bezeichnung Biserica Adormirea Maicii Domnului de la Sadu gehört damit ebenfalls zur beschriebenen Kirche. Bei der Kuppelkonstruktion unterscheiden sich die beiden abgeflachten Kuppeln von der zentralen halbkugelförmigen Kuppel; getragen wird das System von Pendentifs.
Technikgeschichte
Das Energiemuseum Sadu I wurde am 19. September 1996 eröffnet. Als Ort der Eröffnung diente das Hauptgebäude des Kleinwasserkraftwerks Sadu I. In drei Sälen des Museums werden Objekte ausgestellt, die sich auf die Geschichte des Elektrizitätswerks Sadu I beziehen. Für Gruppen von mindestens 7–8 Personen ist für den Besuch des Energiemuseums Sadu I eine Anfrage zur Besuchsgenehmigung nötig. Eröffnungsort und Ausstellungsthema beziehen sich somit beide auf die Anlage Sadu I: Das Hauptgebäude des Kleinwasserkraftwerks ist mit der Geschichte des dort behandelten Elektrizitätswerks verbunden. Die Ausstellung verteilt sich dabei auf drei Säle und bleibt auf Objekte zur Geschichte dieses Elektrizitätswerks bezogen.
Natur und Bewegung
Der Weg von Sadu zum Vârful Măgura Cisnădiei führt durch bewaldete Gebiete und alpine Weiden. Eine kommunale Mountainbike-Route beginnt in Sadu und führt über mehrere Stationen bis zum Vârful Măgura Cisnădiei. Die Route endet wieder in Sadu. Für den Weg sind damit sowohl bewaldete Gebiete als auch alpine Weiden genannt. Die Mountainbike-Route hat denselben Ausgangs- und Endort Sadu und führt dazwischen über mehrere Stationen zum Vârful Măgura Cisnădiei.
Brauchtum und Handwerk
In Sadu werden pastorale Bräuche bewahrt. Im Mai werden beispielsweise um das Fest der Heiligen Konstantin und Elena die Herden auf die Berge getrieben. In Sadu gibt es weiterhin einige Werkstätten für Schmiedearbeiten und Holzverarbeitung. Zum handwerklichen Spektrum gehören außerdem die Herstellung traditioneller Trachten und Weberei. Zu Pfingsten findet in Sadu jährlich ein bekanntes Festival statt. Der beschriebene Brauch ist damit an den Mai und an das Fest der Heiligen Konstantin und Elena gebunden. Die genannten Werkstätten verbinden Schmiedearbeiten und Holzverarbeitung mit der Herstellung traditioneller Trachten und mit Weberei. Das Festival wird jährlich zu Pfingsten veranstaltet.
Kulinarik
Bei Cămara Chivuței wird ein Mittag- oder Abendessen angeboten. Die angebotene Küche ist traditionell rumänisch. Das Angebot bei Cămara Chivuței ist damit ausdrücklich für zwei Tageszeiten genannt und der traditionellen rumänischen Küche zugeordnet.
Weitere Orte entdecken Sie über: Gunzendorf, Pojana, Slimnic, Șura Mică, Mohu, Boiţa, Städterdorf, Heltau.
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