Dalnic entdecken: Kirche, Gál-Herrenhaus und Unterwassergalerie
Unterkünfte in Dalnic
Kultur und Geschichte
Das Ensemble der reformierten Kirche von Dalnic umfasst eine mittelalterliche reformierte Kirche mit Bauphasen aus dem 13. Jahrhundert, einer Umgestaltung von 1526 und Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert. Der steinerne Bau soll in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut worden sein. Nach der Entfernung von Erdbebenresten wurden in der reformierten Kirche eine Inschrift in Runenschrift sowie eine lateinische Inschrift in gotischer Schrift aus dem 15. und 16. Jahrhundert entdeckt. Für Gruppen war eine Besichtigung der Kirche nach vorheriger Vereinbarung auch außerhalb der Besuchszeiten möglich.
Die Baugeschichte lässt sich damit mehreren Zeitstufen zuordnen: Auf den mittelalterlichen Ursprung folgen die Umgestaltung von 1526 und die Arbeiten des 19. Jahrhunderts. Auch die beiden entdeckten Inschriften gehören nicht derselben Epoche oder demselben Schriftsystem an; Runenschrift steht neben lateinischer Schrift in gotischer Ausprägung. Für eine Gruppenbesichtigung ist die vorherige Vereinbarung der genannte organisatorische Rahmen, auch wenn der Termin außerhalb der Besuchszeiten liegt.
Im Zentrum von Dalnic steht eine monumentale Statue von Dózsa György, die 1976 von Szobotka András geschaffen wurde. Eine 1949 geschaffene Gedenktafel für Dózsa György befindet sich ebenfalls in Dalnic.
Statue und Gedenktafel verweisen dabei auf zwei unterschiedliche Formen des öffentlichen Erinnerns: Die Tafel entstand 1949, während die monumentale Statue aus dem Jahr 1976 stammt und Szobotka András als ihren Schöpfer nennt. Beide Werke sind in Dalnic mit Dózsa György verbunden, unterscheiden sich jedoch in Entstehungsjahr und Ausgestaltung.
Garten und Pflanzen
Zum Beczásy-Garten gehört ein Arboretum mit Ginkgo biloba, der Arizona-Fichte (Picea engelmannii), der Japanischen Magnolie (Magnolia kobus) und Acer hyrcanum. Bei dieser Ahornart handelt es sich um eine in der Gegend sehr seltene Art.
Im Arboretum stehen damit Gehölze aus unterschiedlichen botanischen Gattungen nebeneinander. Die wissenschaftlichen Namen ergänzen die deutschen Bezeichnungen: Die Arizona-Fichte wird als Picea engelmannii geführt, die Japanische Magnolie als Magnolia kobus und der seltene Ahorn der Gegend als Acer hyrcanum. Ginkgo biloba ist ebenfalls ausdrücklich Bestandteil der Pflanzenauswahl.
Weitere Orte entdecken Sie hier: Turia, Ozun, Bățanii Mici, Sfântu Gheorghe, Zăbala, Ilieni, Baraolt und Micfalău.
Unterwassererlebnisse
Am 17. Juli 2026 wurde am Tauchersee in Dalnic die zweite Unterwasser-Fotoausstellung eröffnet. Sie entstand in Zusammenarbeit von My Lake und Visit Covasna. Die Unterwassergalerie konnte vom 18. Juli bis zum 31. August 2026 nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden.
In einem Tauchersee in Dalnic zeigte eine Unterwassergalerie zehn Fotografien repräsentativer Kirchen des Kreises Covasna in etwa drei Metern Tiefe. Die Motive lagen damit unter der Wasseroberfläche des Sees und widmeten sich Kirchen aus dem Kreis Covasna.
Die Ausstellung war zeitlich klar gefasst: Auf die Eröffnung am 17. Juli 2026 folgte der Besichtigungszeitraum vom 18. August 2026. Für die Galerie wurden zehn Kirchenmotive des Kreises Covasna in ungefähr drei Metern Tiefe gezeigt; die vorherige Terminvereinbarung gehörte zu den genannten Bedingungen der Besichtigung.
Das dreistündige Taucherlebnis von My Lake umfasste eine professionelle Vorbereitung und vollständige Tauchausrüstung. Die organisierte Exkursion „Excursie în Ținutul Conacelor“ umfasst außerdem das Gál-Herrenhaus in Dalnic als Station.
Beim Taucherlebnis stehen damit nicht nur die Fotografien, sondern auch die zeitliche Dauer von drei Stunden, die professionelle Vorbereitung und die vollständige Tauchausrüstung im Mittelpunkt. Die organisierte Exkursion verbindet dieses Wasserangebot in ihrer Stationsfolge außerdem mit dem Gál-Herrenhaus in Dalnic.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Covasna.