Sat Nojorid – Kirchen, Archäologie und Geschichte
Unterkünfte in Sat Nojorid
Kultur und Geschichte
Wer sich in Nojorid für konkret datierte Sakralbauten interessiert, findet die griechisch-katholische Kirche „Buna Vestire“. Der Bau entstand zwischen 2002 und 2008 und wurde am 4. Oktober 2009 geweiht. An der Weihe nahmen Gläubige aus Nojorid und den benachbarten Orten teil. Damit steht die Kirche für ein jüngeres kirchengeschichtliches Kapitel des Ortes.
In Nojorid steht außerdem die orthodoxe Kirche „Adormirea Maicii Domnului“. Sie wurde in den Jahren 1892–1893 erbaut. Neben der jüngeren griechisch-katholischen Kirche gehört damit auch ein orthodoxer Sakralbau mit einer klar benannten Bauzeit zum Ortsbild. Die beiden Kirchen stehen für unterschiedliche konfessionelle Traditionen und führen zugleich durch verschiedene Phasen der Ortsgeschichte.
Nojorid wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt; der lateinische Ortsname lautete Villa Irug. Diese frühe Namensform gehört ebenso zur Ortsgeschichte wie die späteren Kirchenbauten. Die zeitliche Spanne reicht dabei von der ersten urkundlichen Erwähnung über den Bau der orthodoxen Kirche im 19. Jahrhundert bis zur Weihe der griechisch-katholischen Kirche im Jahr 2009.
Auch archäologische Zeugnisse reichen weit zurück. Die archäologische Stätte von Nojorid–Turceana umfasst eine frühmittelalterliche Kirchenkomponente aus dem 13.–14. Jahrhundert. Die Kirche in Turceana bei Nojorid wies romanische und Übergangselemente auf. In Pustă bei Nojorid belegen keramische Funde Siedlungsphasen aus dem 11.–13., 13.–14. und 15.–16. Jahrhundert. So verbindet sich die Kirchenkomponente von Turceana mit mehreren zeitlich unterschiedenen Siedlungsphasen in Pustă.
Geografische Einordnung
Im weiteren regionalen Umfeld von Nojorid liegt die Kirche Biserica Ateaş. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegt die orthodoxe Kirche Biserica Ortodoxă Marţihaz. Zu den weiteren Kirchen in diesem regionalen Bereich gehören außerdem Biserica Duşeşti und Biserica Zăvoiu; beide liegen ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Nojorid.
Fântâna Toşa befindet sich im weiteren regionalen Umfeld von Nojorid. In demselben weiteren regionalen Umfeld liegt die Quelle La Izvoare. Die Landschaftspunkte werden durch zwei Hügel ergänzt: Der Hügel Vizurişte liegt dort ebenso wie der Hügel Tamás-halom. Damit sind im regionalen Umfeld neben Kirchen auch Quellen und Hügel mit ihren jeweiligen Namen vertreten.
Verbindungen
Für die Anreise ist die Gemeinde Nojorid über die Europastraße E671 (DN79) erreichbar. Die Bahnverbindung trägt die Streckenfolge Oradea–Nojorid–Salonta–Arad. Im Dorf Leș verfügt diese Bahnverbindung über einen in Betrieb befindlichen CFR-Haltepunkt. Die Straßenverbindung und die Bahnstrecke nennen damit zwei unterschiedliche Verkehrsträger; die Bahnstrecke führt über Nojorid weiter in Richtung Salonta und Arad.
Weitere Orte
Weitere Orte zur regionalen Entdeckung sind Finiș, Ștei, Padiş, Cordău, Băile 1 Mai, Săcădat, Stâna de Vale und Sâmbăta.
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