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Ștei entdecken: Kirchen und 1950er-Jahre-Architektur

Unterkünfte in Ștei

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ștei liegt am Fuß des Apuseni-Gebirges und direkt neben dem Nationalpark Apuseni. Die Ștei-Senke wird vom Crișul Negru durchquert.

File:Paltul IMB stei.jpg File:Paltul IMB stei.jpg Foto: Baltycr via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Die Kirche Sfinții Apostoli Petru și Pavel in Ștei wurde 1923 erbaut. An der Kirche wurden im Rahmen von Restaurierungsarbeiten von 2008 bis 2017 unter anderem eine neue Ikonostase, eine neue Elektroinstallation, eine Zentralheizung und neue Fresken ausgeführt. Die Kirche Sfânta Treime in Ștei entstand zwischen 1995 und 2006. Die erste Kirche, für die historische Angaben zu Ștei vorliegen, wurde um 1780 erbaut. Damit sind in Ștei Kirchen aus unterschiedlichen Bauzeiten und mit jeweils eigenen historischen Angaben vertreten.

Das Community House of Culture ist ein zentraler Bestandteil des historischen städtebaulichen Ensembles von Ștei. Es ist im neoklassizistischen Stil mit einer monumentalen Kolonnade gestaltet. Sein Foyer verfügt über korinthische Säulen und eine monumentale Treppe. Der monumentale Brunnen mit Löwenköpfen steht auf dem zentralen Platz vor dem Administrative Palace. Der Sports Complex mit dem Community Swimming Pool liegt am gegenüberliegenden Ende der Hauptstraßenachse und bildet ein Gegenstück zum Administrative Palace. Der Sports Complex wurde kreuzförmig angelegt und umfasst eine zentrale Turnhalle sowie zwei Umkleideräume. Das Community Swimming Pool hat sein Becken und das angrenzende Sprungbrett bewahrt. So liegen am zentralen Platz, an der Hauptstraßenachse und an deren gegenüberliegendem Ende verschiedene markante Bauwerke und Anlagen mit klar benannten architektonischen Merkmalen.

Geschichte

Die standardisierten B.W.-Holzherrenhäuser wurden aus der UdSSR importiert und in den 1950er-Jahren errichtet. Ihre standardisierte Bauweise und ihre Herkunft gehören zu den besonderen historischen Merkmalen dieser Häuser. Die B.W.-Holzherrenhäuser gelten als bis heute funktionsfähig und komfortabel. Ștei wird als Freilichtmuseum präsentiert, weil die Stadt ihr ursprüngliches Erscheinungsbild fast vollständig bewahrt hat und eine Architektur aus dem Zeitgeist der 1950er-Jahre am östlichen Rand des Eisernen Vorhangs zeigt.

Der Administrative Palace in Ștei war früher das militarisierte Hauptquartier der Kommandantur und umfasste die Büros der Manager, Ingenieure und Geologen der sowjetisch-rumänischen Gesellschaft „Sovrom - Kwartit“. Das Gedenkhaus Casa Memorială „Miron Pompiliu“ in Ștei wurde von der Stadtverwaltung Ștei nach langjährigen Verhandlungen von den Nachkommen Miron Pompilius erworben. Beide Gebäude stehen damit für unterschiedliche historische Spuren: Der Administrative Palace ist mit der sowjetisch-rumänischen Gesellschaft verbunden, während das Gedenkhaus aus einem Erwerb durch die Stadtverwaltung hervorging.

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Unterwegs

Ștei wird von der DN76 durchquert, die Oradea und Deva verbindet. Außerdem ist Ștei an die Eisenbahnstrecke 316 angebunden. Fahrradwege und Fußgängerbereiche wurden in den Straßen Unirii, Prieteniei, Mihai Eminescu, Sportului, Cuza Vodă, Andrei Mureșanu, Tineretului und George Enescu fertiggestellt. Die kommunale Betriebsordnung des Multifunktionalen Freizeitzentrums von Ștei sieht den Zugang der Nutzer während der Betriebszeiten gegen eine Eintrittsgebühr vor. Die genannten Straßen bilden dabei die dokumentierten Bereiche für Fahrrad- und Fußverkehr innerhalb von Ștei, während DN76 und die Eisenbahnstrecke 316 den Ort mit übergeordneten Verkehrsverbindungen verknüpfen.

Weitere Ziele: Băile Felix, Biharia, Padiş, Sălişte, Nucet, Cordău, Oșorhei und Urvind.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bihor.

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