Dragoslavele am Leaota-Gebirge
Unterkünfte in Dragoslavele
Landschaft und Lage
Dragoslavele liegt am westlichen Fuß des Leaota-Gebirges, in der Senke von Dragoslavele und zugleich am Oberlauf des Flusses Dâmbovița. Die Dâmbovița fließt durch den westlichen Teil der Gemeinde Dragoslavele. Der östliche Teil der Gemeinde Dragoslavele besteht überwiegend aus Wäldern und Gebirge. Alpine und subalpine Wiesen nehmen in der Gemeinde Dragoslavele einen bedeutenden Anteil ein. Zum Gebiet der Gemeinde gehören das Leaota-Massiv, das Iezer-Păpușa-Massiv und der Dâmbovicioara-Korridor. Zur Landschaft gehört außerdem ein dichtes Netz ganzjährig wasserführender Bäche und Quellen. Damit treffen innerhalb der Gemeinde Flusslandschaft, bewaldete Gebirgsbereiche, alpine und subalpine Wiesen sowie mehrere benannte Gebirgsmassive aufeinander. Bäche und Quellen führen dabei ganzjährig Wasser und gehören ebenfalls zur örtlichen Landschaft.
Suharatu ist ein Gipfel in der näheren Umgebung von Dragoslavele. Auch Plăișoru ist ein Gipfel in der näheren Umgebung von Dragoslavele. Piatra Dragoslavelor liegt ebenfalls als Gipfel in der näheren Umgebung des Ortes. Fundul Neagului wird gleichfalls als Gipfel in der näheren Umgebung von Dragoslavele geführt. Die vier genannten Gipfel liegen damit in der näheren Umgebung des Ortes und ergänzen die Landschaft zwischen Senke, Flusslauf und Gebirgsmassiven. Die Gemeinde liegt am Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege, darunter eine Europastraße zwischen Brașov, Pitești und Bukarest sowie eine Nationalstraße nach Târgoviște.
Kultur und Geschichte
Das Schitul Dragoslavele wurde 1929 als patriarchalische Erholungsresidenz für die Geistlichkeit von Muscel errichtet. Die dem heiligen Georg geweihte Kirche des Schitul Dragoslavele wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Gläubigen aus Borșa in Maramureș erbaut, später nach Dragoslavele versetzt und dort wiederaufgebaut. Die Kirche besitzt ein Schindeldach und einen hohen, spitz zulaufenden Turm im maramuresischen Stil, der zugleich als Glockenturm dient. Ihre Geschichte umfasst damit den Bau durch Gläubige aus Borșa in Maramureș, die spätere Versetzung nach Dragoslavele und den Wiederaufbau am heutigen Ort. Schindeldach und Turm gehören zu den erkennbaren baulichen Merkmalen der dem heiligen Georg geweihten Kirche.
Aus dem Jahr 1692 stammt die Crucea lui Lupu Vameșu in Dragoslavele. Die Crucea lui Roman Pârcălabul in Dragoslavele stammt aus dem Jahr 1724. Die Crucea lui Matei Basarab in Dragoslavele stammt aus den Jahren 1632 bis 1654. Die Biserica cu hramul Înălțarea Domnului de la Dragoslavele–Suseni wurde 1745 auf Initiative der Zöllner Histea und Sterie mit Unterstützung von Priestern und Dorfbewohnern gestiftet. Zu den genannten historischen Zeugnissen gehören somit drei Kreuze mit unterschiedlichen Datierungen sowie eine 1745 gestiftete Kirche. An ihrer Stiftung waren neben den Zöllnern Histea und Sterie auch Priester und Dorfbewohner beteiligt.
Regionales Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Dragoslavele liegt Castelul Bran, eine Burg. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld befindet sich Peles Castle, ein Schloss. Das Caraiman Peak Heroes Cross ist ein Denkmal im weiteren regionalen Umfeld von Dragoslavele. Burg, Schloss und Denkmal liegen damit jeweils im weiteren regionalen Umfeld von Dragoslavele und bilden unterschiedliche historische beziehungsweise erinnerungskulturelle Bezugspunkte der Region.
Weitere Orte sind Linteşti, Băiculeşti, Valea Hotarului, Costești, Rucar, Schitu Golești, Valea Mare-Bratia und Piteşti.
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