Scărișoara: Natur, Kultur und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Scărișoara
Natur
Cheile Mândruțului ist ein geologisch-geomorphologisches Schutzgebiet mit repräsentativen Karstformen.
Der Zugang zu Cheile Mândruțului erfolgt über die DN75, die parallel zum Arieș-Tal am südlichen Rand des Schutzgebiets verläuft.
Cheile și cascada Zugăi liegt an der Grenze zwischen Scărișoara und Albac und bildet eine vier Kilometer lange Schlucht mit engen, schnell strömenden Abschnitten.
Wälder bedecken 74,51 Prozent des Verwaltungsgebiets der Gemeinde Scărișoara.
Das touristische Profil der Gemeinde ist mit einer für die Apuseni typischen Streusiedlungslandschaft verbunden, die sich meist an den sonnenexponierten Hängen über Dutzende Quadratkilometer erstreckt.
Der Aussichtspunkt Cheile Mândruțului in Scărișoara bietet auf 922 Metern Höhe Panoramablicke auf die Orte Scărișoara und Gârda de Sus sowie die umliegenden Täler.
Die Piatra Mândruțului erreicht 922 Meter Höhe und bietet Ausblicke auf Scărișoara, Gârda de Sus und Arieșeni.
Die Peștera Mare de la Colșul Morii in den Cheile Mândruțului ist 85 Meter lang.
Die Cheile Mândruțului sind stellenweise nur einen Meter breit und weisen Wasserrutschen und kleine Kaskaden auf.
Kultur
Die Gemeinde Scărișoara lädt Besucher in das Zentrum zur Förderung und Bewahrung der traditionellen Kultur und des traditionellen Kunsthandwerks ein.
Das Musizieren mit dem Tulnic gilt als eine für die Menschen von Scărișoara typische Tradition; an klaren Sommerabenden spielten Mädchen und Frauen auf Lichtungen an den Hängen.
Zu den in Scărișoara dokumentierten Tänzen der Moți gehören Țarina, învârtite und tropotite.
Zum Osterbrauch der Toacă in Scărișoara gehört die Bewachung einer hölzernen Toacă durch sieben junge Männer vom Samstagnachmittag bis zum Ostermontagmorgen.
Die Holzkirche in Scărișoara wurde 1848 erbaut.
Die Holzkirche in Lăzești zählt zu den alten Holzkirchen der Țara Moților.
Sie weist traditionelle Architektur und eine authentische Holzkonstruktion auf.
Im Inneren der Holzkirche in Lăzești befinden sich unter anderem mehr als zwei Jahrhunderte alte Gemälde und Ikonen, die Generationen von Gläubigen begleitet haben.
Geschichte
Die erste dokumentierte Erwähnung von Scărișoara stammt aus dem Jahr 1733 und findet sich in orthodoxen und unierten Statistiken Siebenbürgens.
Im Zusammenhang mit dem Aufstand von Horea wird Scărișoara am 26. November 1784 als Herkunftsort von Anführern des Aufstands erwähnt.
Handwerk und Küche
Die traditionellen Küfer in Scărișoara fertigten aus Dauben Fässer, Bottiche, Tröge und kleinere Holzgefäße namens „zdroabe“ an.
Balmoș ist ein traditionelles Gericht aus Scărișoara, das Gästen oder an Feiertagen serviert wird; es wird aus saurer Sahne, Maismehl und Stücken von Käse oder Frischkäse zubereitet und gewöhnlich heiß serviert.
Weitere Ortsseiten finden Sie hier: Alba Iulia, Ampoița, Gârbova, Sălciua De Sus, Kudsir, Gârda De Sus, Ţelna und Laz.
Wege
Der CR-Weg verbindet Scărișoara im Bereich Cheile Mândruțului mit dem Höhenweg zwischen dem Valea Albac und dem Valea Ordâncușei.
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