Radlin: Industriekultur, Wege und Wasser
Unterkünfte in Radlin
Radlin macht seine Industriegeschichte über Orte und Wege erfahrbar. Auf dem Szlak Emmy i Marcela lässt sich die Stadt durch ihre lokale Industriegeschichte und durch die Menschen entdecken, die in der Zeche, der Kokerei und dem Kraftwerk arbeiteten. Dazu kommen die Arbeitersiedlung Kolonia Emma, die historische Sokolnia, Schwimmangebote und Wege durch das Stadtgebiet. So können Sie bei der Reiseplanung unterschiedliche Seiten Radlins in den Blick nehmen.
Industriegeschichte und Baugeschichte in Radlin
Kolonia Emma wurde zwischen 1897 und 1913 als Arbeitersiedlung neben der Zeche „Emma“ errichtet. Ihre Häuser sind aus roten Ziegeln gebaut und haben kleine Vorgärten vor den Eingängen. Die Gebäude an der heutigen ul. A. Mielęckiego bewahrten ihr ursprüngliches Erscheinungsbild. Wer sich für die Geschichte des industriell geprägten Radlin interessiert, findet hier eine konkrete Verbindung zwischen der Zeche und der Siedlung, die für ihre Arbeiter entstand. Der Szlak Emmy i Marcela ergänzt diesen Blick: Seine Perspektive gilt nicht nur der Industrie, sondern auch den Menschen, die in den Betrieben der Stadt arbeiteten.
Eine weitere historische Facette ist die „Sokolnia“. Einwohner verbinden das Gebäude seit mehr als 90 Jahren mit gymnastischen Übungen, vor allem mit Sportgymnastik. Feierlich eröffnet wurde es am 6. und 7. August 1927. Die Sokolnia war die erste Turnhalle des Towarzystwo „Sokół“ in Oberschlesien. Damit steht neben der Industriegeschichte auch die Geschichte des organisierten Turnens in Radlin. Die unterschiedlichen Orte geben Ihnen Anlass, bei einem Aufenthalt sowohl die Arbeitersiedlung als auch die sportgeschichtliche Seite der Stadt zu berücksichtigen.
Schwimmen und Sommermusik
Das große Becken des Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji in Radlin misst 25 m × 12,5 m. An seiner tiefsten Stelle ist es 1,85 m tief, an der flachsten 1,3 m; sechs Schwimmbahnen stehen zur Verfügung. Außerdem gehört eine 80 m lange Wasserrutsche zum Becken. Im großen Becken befindet sich auch eine Jacuzzi-Wanne, die gleichzeitig Platz für fünf Personen bietet und eine Wassertemperatur von 35 °C hat. Die Angaben zu Maßen, Bahnen und zusätzlichen Wasserangeboten helfen Ihnen, die verschiedenen Aspekte des Schwimmangebots konkret einzuordnen.
Ein anderer Ort für einen Aufenthalt im Freien ist die Tężnia solankowa. Sie war die erste Salzgrotte beziehungsweise Gradierquelle auf einem Industrieareal Oberschlesiens und eine der ersten beiden in ganz Schlesien. Im Sommer finden an der Tężnia wiederkehrende Musikveranstaltungen unter dem Namen „Tężniogrania“ statt, organisiert vom Miejski Ośrodek Kultury w Radlinie. Damit stehen in Radlin neben historischen Orten auch saisonale Musikveranstaltungen auf dem Programm.
Wege und Orientierung
Die Tężnia liegt im nördlichen Teil Radlins an der ul. Wypandów, direkt an der Grenze zu Rybnik. Ihr Standort befindet sich in einem grünen Winkel am Szlak Emmy i Marcela und an der Radroute zwischen Radlin PKP und dem Zalew Rybnicki. Diese Ortsangaben bieten eine konkrete Orientierung, wenn Sie sich für die Wege und die Lage dieses Stadtteils interessieren. Der Szlak verbindet dabei die Perspektive auf Radlins Industriegeschichte mit einer Route durch die Stadt; die Radroute ist als Verbindung zwischen Radlin PKP und dem Zalew Rybnicki beschrieben.
Im Park Jordanowski führt ein Fuß- und Radweg von der ul. Hallera im Zentrum Radlins bis zum Denkmal für die Opfer des Schachts Reden. Damit gibt es neben der Radroute an der Tężnia einen weiteren beschriebenen Weg, diesmal mit dem Denkmal als Ziel. Je nachdem, ob Sie sich für Stadtgeschichte, die Kolonia Emma, das Schwimmen oder Wege zu Fuß und mit dem Rad interessieren, können Sie unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt in Radlin setzen.
Weitere Orte zum Entdecken sind Borowa, Rydułtowy, Mszana, Syrynia, Pszów, Skrzyszów, Połomia und Wodzisław Śląski.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wodzisław.