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Nowy Sącz: Stadtgeschichte zwischen Dunajec und Beskid Sądecki

Unterkünfte in Nowy Sącz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nowy Sącz liegt an der Dunajec und am Fuß des Beskid Sądecki. Zur Stadt gehören sowohl eine vielschichtige Geschichte als auch ein Freilichtmuseum, Kirchen unterschiedlicher Epochen und ein Bezug zum Radfahren. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie vor allem die städtischen Kulturorte kennenlernen oder auch Zeit für Radwege und die weitere Region einplanen möchten.

Nowy Sącz Jewish Cemetery, late 19th century Nowy Sącz Jewish Cemetery, late 19th century Foto: Fmbar22 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Flusslage und Radwege

In Nowy Sącz schließt sich die VeloDunajec-Route dem internationalen Radweg EuroVelo 11 an. Das ist ein konkreter Anhaltspunkt für Reisende, die ihre Ferien mit dem Rad planen. Die Touristeninformation liegt im Stadtzentrum, 700 Meter von der VeloDunajec-Route entfernt. Dort erhalten Sie kostenlose Karten und Reiseführer zur Region Nowy Sącz. Außerdem ist die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Als weitere Radroute ist der Karpaten-Radweg von Leluchów nach Myślenice 180,8 Kilometer lang und als schwierig eingestuft. Diese Angaben helfen Ihnen, die Tour als längere und anspruchsvolle Radoption einzuschätzen. Die VeloDunajec-Route wiederum hat in Nowy Sącz den beschriebenen Anschluss an EuroVelo 11. Wenn Radfahren ein Schwerpunkt Ihrer Reise ist, sind dies zwei unterschiedliche Informationen, die Sie bei Ihrer Routenplanung berücksichtigen können.

Stadtgeschichte in Museen und Bauwerken

Das Museum des Sandezer Landes zeigt im Hauptgebäude eine Dauerausstellung zur Geschichte von Nowy Sącz von 1867 bis 1945. Das Gebäude war zuvor die Österreichisch-Ungarische Bank und wurde 1912 errichtet. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das gotische Haus aus dem 15. Jahrhundert in der Jagiellońska-Straße, das ebenfalls das Museum des Sandezer Landes beherbergt. So begegnen Ihnen in der Stadt sowohl die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts als auch ältere Baugeschichte.

Am Rand der Altstadt erinnern sichtbare Überreste an die Burg von Nowy Sącz: Dazu gehören ein Mauerfragment, ein Turm und Reste weiterer Gebäude. Die Burg wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet und später von König Kasimir dem Großen erweitert. Das Mauerfragment und der Kowalska-Turm wurden nach dem Krieg rekonstruiert. Für eine kulturgeschichtliche Erkundung ist gerade diese Unterscheidung interessant: Die Burg hat mittelalterliche Ursprünge, während Teile der heute sichtbaren Anlage rekonstruiert wurden.

Auch die Sakralbauten spiegeln verschiedene Epochen. Die Margarethenkirche weist gotische und barocke Elemente auf; ihre Geschichte reicht bis zur Gründung der Stadt zurück. Die Kirche des heiligen Rochus entstand in den Jahren 1595 bis 1608 auf Veranlassung der Norbertiner aus Nowy Sącz. Ihre Kassettendecken besitzen figürliche Polychromie der Spätrenaissance aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Wer sich für religiöse Geschichte interessiert, findet außerdem in der Altstadt das Sanktuarium Unserer Lieben Frau vom Trost in der Heilig-Geist-Kirche. Seit dem 16. Jahrhundert pilgern Bewohner der Region zu diesem Sanktuarium.

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Freilichtmuseum und galizische Kultur

Der Sądecki-Ethnografische Park ist das größte Freilichtmuseum in Kleinpolen. Er umfasst 20 Hektar und ist in vier Hauptbereiche gegliedert. In der Sommersaison veranstaltet der Park regelmäßig Folkloreveranstaltungen. Dabei geht es um traditionelle Wirtschaftsformen, altes Handwerk und ländliche Produktion ebenso wie um Rituale, Gesang, Musik und Tanz. Damit bietet sich ein anderer Zugang zur Kulturgeschichte als in den Stadtmuseen: Im Mittelpunkt stehen hier überlieferte Lebens- und Ausdrucksformen.

Eine weitere Außenstelle des Museums des Sandezer Landes ist das Galizische Städtchen, das in das Galizien des 19. Jahrhunderts führt. Besucher können dort spazieren, einen Fotografen und einen Uhrmacher sehen und galizische Gerichte probieren. Außerdem finden im Galizischen Städtchen Freiluftveranstaltungen und Konzerte sowie jährliche Weihnachtsmärkte statt.

Weitere Orte entdecken

Für die weitere Orientierung können Sie auch die Seiten zu folgenden Orten aufrufen: Grybow, Nowy Sącz, Muszyna, Krynica-Zdrój, Uhryń, Świdnik, Podegrodzie, Stary Sącz, Rytro, Tylicz, Piwniczna-Zdrój, Łącko, Jazowsko, Gródek Nad Dunajcem, Wierchomla Wielka, Zarzecze, Nowa Wieś, Żegiestów, Labowa, Cieniawa, Żeleźnikowa Wielka, Chełmiec, Krzyżówka, Barcice, Rożnów, Brzyna, Zawadka, Kąclowa, Florynka, Mochnaczka Niżna, Wierchomla Mała, Binczarowa, Białawoda, Berest, Rąbkowa und Zubrzyk.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kleinpolen.

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