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Turek: Mehoffer-Kunst und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Turek

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Turek verbindet Kirchenbau, Kunst und Stadtgeschichte mit einer selbstgeführten Stadterkundung. Wer eine Reise mit kulturellen Entdeckungen plant, findet hier unterschiedliche Themen: die Arbeiten Józef Mehoffers, historische Architektur und eine Ausstellung zum traditionellen Textilhandwerk. Auch Wege im näheren Umfeld gehören zu den möglichen Interessen. So lässt sich Turek als Reiseziel nach dem eigenen Schwerpunkt auswählen.

File:Turek-uklad-urbanistyczny2014-01.jpg File:Turek-uklad-urbanistyczny2014-01.jpg Foto: A.fiedler via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Mehoffer, Kirchen und Museum

Die Pfarrkirche des Heiligsten Herzens Jesu wurde in Turek von 1904 bis 1913 im neugotischen Stil erbaut. Ihre Innenausstattung schuf Józef Mehoffer. Dazu gehören eine Polychromie sowie ein Teil der Glasfenster aus den Jahren 1933 bis 1939. An diesem Bau kommen also Architektur und künstlerische Gestaltung zusammen, wobei die Jahresangaben unterschiedliche Abschnitte der Entstehung benennen: den Bau der Kirche und die späteren Arbeiten an Teilen der Ausstattung.

Das Józef-Mehoffer-Museum greift diesen Bezug mit der Dauerausstellung „Turkowskie dzieło Józefa Mehoffera“ auf. In fünf sogenannten „roten Sälen“ zeigt sie Skizzen und Entwurfskartons für Polychromien und Glasfenster. Das Museum zeigt außerdem die Entwürfe, die für Mehoffers Werk in der Kirche des Heiligsten Herzens Jesu verwendet wurden. Wer sich für den Weg von der künstlerischen Vorlage zur Ausgestaltung der Kirche interessiert, kann diese beiden Aspekte bei der Reiseplanung gemeinsam berücksichtigen.

Ein weiteres Thema des Museums ist das traditionelle Weben und Textilhandwerk in Turek und Umgebung. Die Dauerausstellung „Tradycyjne tkactwo i włókiennictwo w Turku i okolicy“ ergänzt damit den Blick auf Mehoffer um eine andere Seite lokaler Kultur. Die Ausstellungen widmen sich verschiedenen Gegenständen: hier Entwürfen für kirchliche Kunst, dort traditionellem Handwerk. Das gibt kulturinteressierten Reisenden mehr als einen möglichen Ansatz für einen Museumsbesuch.

Architektur im Stadtbild

Auch der Marktplatzbereich am plac Wojska Polskiego bietet einen eigenen architektonischen Schwerpunkt. Seine historische Bebauung hat in ihrer heutigen Form ihren Ursprung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu den beschriebenen Merkmalen gehören Gebäude mit zwei oder drei Geschossen und Gusseisenbalkone mit aufwendigem Kunstschmiedewerk. Beim Blick auf die Fassaden lohnt es sich, gerade diese Details wahrzunehmen: Sie unterscheiden die Gebäude nicht nur durch ihre Höhe, sondern auch durch die Gestaltung der Balkone.

Eine weitere historische Kirche in Turek ist die Evangelisch-Augsburgische Kirche. Sie wurde von 1849 bis 1852 nach Plänen von Henryk Marconi errichtet. Ihre Bauzeit liegt damit vor der der Pfarrkirche des Heiligsten Herzens Jesu. Zusammen mit dem neugotischen Kirchenbau, der Mehoffer-Ausstattung und der Marktplatzbebauung eröffnet sie unterschiedliche Zugänge zur Architekturgeschichte der Stadt.

Stadterkundung und Wege im Umfeld

Organisierte Gruppen können die Kirche des Heiligsten Herzens Jesu gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Museums der Stadt Turek besichtigen. Dafür ist zuvor telefonisch ein Termin zu vereinbaren. Die Besichtigungen finden während der Öffnungszeiten des Museums statt, jedoch nicht samstags und sonntags. Wer diesen Besuch einplanen möchte, sollte daher die Gruppenregelung und die genannten Besuchstage berücksichtigen.

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Eine andere Form, Turek zu erkunden, ist die Quest „Tour de Turek“. Sie ist eine selbstgeführte Stadterkundung mit schriftlichen Hinweisen und Rätseln und endet an einem verborgenen Stempel. Dieses Format setzt auf eigene Orientierung und das Lösen der Aufgaben statt auf eine Führung durch eine Begleitperson. Es bietet damit eine Alternative zum Museumsbesuch oder zur Beschäftigung mit einzelnen Bauwerken.

Im näheren Umfeld von Turek verlaufen außerdem die Fuß- und Radwege „Zdrojki“. Sie führen durch den Wald Zdrojki, Szadowskie Góry und Karpaty bis nach Władysławów. Die Wege sind so angelegt, dass sie von Einwohnern von Turek und Władysławów leicht genutzt werden können. Für die Reiseentscheidung ergibt sich damit ein Unterschied zwischen einem Schwerpunkt auf Stadtgeschichte und kulturellen Besichtigungen und dem Interesse an Fuß- oder Radtouren im Umfeld.

Die Touristeninformation in Turek informiert über Sehenswürdigkeiten in der Stadt und ihrer Umgebung und stellt Veröffentlichungen sowie Karten über Turek und das Umland bereit. Zur Gestaltung des Parks im. Żerminy Składkowskiej gehörten ein Teich und eine kleine Insel.

Wenn Sie Turek wegen der Kirchen, der Mehoffer-Ausstellung oder der historischen Marktplatzarchitektur besuchen möchten, können Sie Ihre Suche nach einer Ferienwohnung auf einen Aufenthalt in der Stadt ausrichten. Dzierżązna, Marcjanów und Kawęczyn können Sie als weitere Orte im selben Navigationsbereich entdecken: Dzierżązna, Marcjanów und Kawęczyn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turek.

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