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Grua: Bergbaugeschichte und Wege in die Nordmarka

Unterkünfte in Grua

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grua verbindet Bergbaugeschichte mit Wegen durch Kultur- und Naturlandschaften. Der Natur- und Kulturstien beginnt am Bahnhof, führt an Kulturdenkmälern und einem Landschaftsschutzgebiet vorbei und endet an den Nysetergruvene. Auch das Hadeland Bergverksmuseum befindet sich in Grua. Für die Planung können Sie so unterschiedliche Schwerpunkte setzen: von Bergbaugeschichte und geführten Grubentouren bis zur Erkundung der Nordmarka zu Fuß, auf Skiern oder mit dem Fahrrad.

Bergbaugeschichte in Grua

Das Hadeland Bergverksmuseum vermittelt die Geschichte des Bergbaus in Grua und Hadeland. Ein weiterer Einblick in das Thema erwartet Sie am Standort Bråten im Zentrum von Grua: Dort gibt es eine Ausstellung über Geologie und Bergbau in Grua und Hadeland. Wer sich für die Entstehung und Nutzung der Bergbauregion interessiert, kann diese beiden Angebote als unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Aufenthalt betrachten.

Auch die Nysetergruvene gehören zum Bergbau-Erlebnis in Grua: Das Hadeland Bergverksmuseum bietet im Sommerhalbjahr geführte Touren dorthin an. Die Touren richten sich damit an Besucher, die die Gruben im Rahmen eines geführten Angebots kennenlernen möchten.

Der Natur- und Kulturstien führt außerdem an Hadelandsgruben vorbei. Diese Eisenmine war bereits 1538 in Betrieb und zählt zu den ältesten Eisenminen Norwegens. Sie liegt im Landschaftsschutzgebiet Østhagan. Auf derselben Wanderung begegnen Ihnen damit sowohl Kulturdenkmäler als auch eine Landschaft, in der Bergbaugeschichte und Naturschutzgebiet zusammenkommen.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Grua kirke ist eine 1924 errichtete Langkirche aus Blockholz mit Außenverkleidung. Sie steht auf einem Hang unmittelbar südlich des Zentrums von Grua. Ihre Lage und Bauform geben dem Ort neben der Bergbaugeschichte einen weiteren kulturellen Bezugspunkt. Für eine Reise, bei der Sie verschiedene Seiten des Ortes kennenlernen möchten, bietet die Kirche ein anderes Thema als Museum, Ausstellung und Gruben.

Zu Fuß unterwegs

Der Natur- und Kulturstien führt vom Bahnhof Grua an mehreren Kulturdenkmälern und einem Landschaftsschutzgebiet vorbei bis zu den Nysetergruvene. Für den Weg vom Bahnhof zu den Gruben über diesen Pfad sollten Sie je nach Tempo ungefähr eine Stunde einplanen. Das Gelände ist abwechslungsreich. Die ungefähre Gehzeit hilft bei der Tagesplanung, ohne ein bestimmtes Tempo vorauszusetzen.

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Vom Bahnhof Grua aus lässt sich außerdem die Nordmarka zu Fuß, auf Skiern oder mit dem Fahrrad erkunden. Damit können Sie Ihre Aktivitäten nach der bevorzugten Fortbewegungsart ausrichten. Wer sich für Langlauf interessiert, findet bei Grua auch einen konkreten Einstiegspunkt: Die Grua–Nysetra-Loipe beginnt nach einer kurzen Wegstrecke vom Bahnhof.

Bahnhof und Langlauf

Für den Weg zur Loipe gehen Sie vom Bahnhof zunächst etwa 90 Meter nordwärts in Richtung Oslo entlang der alten Rv 4. Überqueren Sie die Straße und biegen Sie rechts auf einen geräumten Weg ab. Nach etwa 350 Metern beginnt dort die Grua–Nysetra-Loipe. Die genannten Entfernungen sind Näherungswerte und beschreiben den Weg bis zum Beginn der Loipe.

Die Strecke zwischen Grua und Nysetra ist Teil des zusammenhängenden Skilanglaufsystems zwischen Gjøvik und Oslo. Der Bahnhof Grua ist ein Halt der Gjøvikbanen. Er wurde 1901 als Haltepunkt eröffnet, kurz bevor die gesamte Gjøvikbanen fertiggestellt wurde. Damit bietet Grua sowohl einen Bezug zur Bahn- und Ortsgeschichte als auch einen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Nordmarka.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Grua suchen, können die geplanten Erlebnisse Ihren Schwerpunkt für den Aufenthalt bestimmen: Bergbaugeschichte und Grubenwege, die Kirche und Kulturdenkmäler oder Aktivitäten in der Nordmarka. Weitere Ortsseite: Harestua.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lunner.

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