Lunner: Seen, Wege und alte Eisengruben
Unterkünfte in Lunner
Seen im nördlichen Nordmarka-Gebiet, Wege am Harestuvannet und Spuren des historischen Eisenerzabbaus geben Lunner einen besonderen Charakter. Die Gemeinde umfasst einen großen Teil des nördlichen Nordmarka-Gebiets, darunter die Seen Mylla und Gjerdingen. Wer Natur und Geschichte verbinden möchte, findet hier ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Urlaubstage.
Landschaft und Bergbaugeschichte
Neun Naturschutzgebiete gehören zu Lunner. Tullebrennhaugen und Fjellsjøhøgda kamen als zwei neue Gebiete hinzu. Auch das Landschaftsschutzgebiet Østhagan erzählt von der Nutzung der Landschaft: Es ist mit Eisengruben und Kalkbrüchen verbunden. Damit reicht die Geschichte des Ortes über einzelne Bauwerke hinaus bis in die frühere Gewinnung von Rohstoffen.
Zu den ältesten Eisengruben Norwegens gehört Hadelandsgruben, auch Store Gamle Grube genannt. Die Eisenerzgewinnung reicht spätestens von den 1530er-Jahren bis 1799 zurück. Ein anderer Blick in die Vergangenheit führt nach Grindvoll: Das Vestbyfunnet umfasst Bronzefiguren und zahlreiche weitere Gegenstände aus der jüngeren Bronzezeit. In der Lunner kirke ist der älteste Teil eine Steinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Diese unterschiedlichen Zeugnisse machen Kultur und Landschaft zu möglichen Schwerpunkten einer Reise.
Wege rund um Harestua und Grua
Am Harestuvannet gibt es mehrere Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen. Der fertiggestellte Weg am See ist etwa einen Kilometer lang, barrierearm gestaltet und breit genug für die maschinelle Winterräumung. Am nördlichen Teil des Sees verläuft außerdem ein Wanderweg vom Zentrum von Harestua bis nach Bøhrentangen. Das Erholungsgebiet am Weg umfasst auch einen Beachvolleyballplatz.
Für einen kürzeren Spaziergang ist die Turbosti eine weitere Option: Sie ist als kinderfreundlicher Wanderweg beschrieben und beginnt am nördlichen Ende des Weges entlang des Harestuvannet beim Zentrum von Harestua. Wer sich für die Lunner kirke interessiert, kann die Pilegrimssti rund um die Kirche einplanen. Sie umfasst sieben Stationen und dauert etwa 45 Minuten.
Auch bei Grua stehen Wege und Bergbaugeschichte im Mittelpunkt. Der Natur- und Kulturpfad von der Station Grua zu den Nysetergruvene führt zu Fuß durch abwechslungsreiches Gelände und dauert etwa eine Stunde. Die Grubensafari zu den Nysetergruvene dauert etwa zwei Stunden. Die unterschiedlichen Zeitangaben helfen Ihnen, diese Unternehmungen als kürzere oder längere Programmpunkte zu betrachten, ohne sie zu einem gemeinsamen Weg zusammenzufassen.
Wintertage und Gewässer
Bei ausreichender Schneelage werden innerhalb der Gemeindegrenzen normalerweise kilometerlange Skiloipen gespurt. Ist der Harestuvannet zugefroren, werden auf dem Eis eine Langlauf- beziehungsweise Spazierloipe und eine Schlittschuhbahn eingerichtet. Mylla ist als beliebtes winterliches Ausflugsziel in Lunner benannt. Welche dieser Möglichkeiten zu Ihrer Reise passt, hängt auch davon ab, ob Sie eher Loipen, Spaziergänge oder Schlittschuhlaufen im Blick haben.
Die Angelgewässer in Lunner unterscheiden sich in ihrer Größe und in ihrem Fisch- und Insektenleben. Wer angeln möchte, sollte die allgemeinen Fischereiregeln für die verschiedenen Gebiete beachten: Alle Personen ab 16 Jahren benötigen einen Angelschein. In Lunner befindet sich zudem Norwegens einziger Vipe-Park, der im Sommer 2024 eröffnet wurde.
Orte für Ihre Urlaubsplanung
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie überlegen, welche der beschriebenen Seiten Lunners für Ihre Reise besonders wichtig ist: die Wege und Wintermöglichkeiten am Harestuvannet, die Stationen rund um die Lunner kirke oder der Natur- und Kulturpfad ab Grua. Zur Orientierung innerhalb der Gemeinde gehören auch die Orte Grua und Harestua. So lässt sich die Wahl des Urlaubsortes an den Erlebnissen ausrichten, die Sie in Lunner entdecken möchten.
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