Sannat: Natur, Wege und Kultur auf Gozo
Unterkünfte in Sannat
Sannat verbindet eindrucksvolle Landschaften mit sichtbaren Spuren der Geschichte. Im Südwesten Gozos liegt das Schutzgebiet „Rdumijiet u L-Inħawi ta’ Ta’ Ċenċ“, das zum Gemeindegebiet von Sannat gehört. Wer eine Reise plant, bei der Natur, Wanderwege und Kultur nebeneinander Platz finden sollen, entdeckt hier unterschiedliche Facetten eines Ortes, ohne sich auf nur eine Art von Erlebnis festlegen zu müssen.
Ta’ Ċenċ: Klippen, Garigue und besondere Vogelwelt
Die Klippen von Ta’ Ċenċ sind die höchsten Klippen auf Gozo. Sie beherbergen außerdem die größte Konzentration von Scopoli-Sturmtauchern auf den Maltesischen Inseln. Ta’ Ċenċ ist zudem einer von zwei bekannten Brutplätzen des Sturmschwalbes im Maltesischen Archipel. Das Schutzgebiet besitzt damit eine besondere Bedeutung für die Vogelwelt und gibt der Landschaft einen klaren Natur- und Beobachtungsschwerpunkt.
Zum Charakter des Plateaus gehört die für Malta typische Garigue-Landschaft. Diese karge, steinige Landschaft unterscheidet sich deutlich von klassischen Kulturlandschaften und macht Ta’ Ċenċ zu einem markanten Ziel für alle, die auf ihrer Reise geologische Formen, offene Flächen und die Tierwelt der Insel miteinander verbinden möchten. Das Hanżira-Tal ist eine natürliche Schlucht, die Ta’ Sannat von Xewkija trennt und einen weiteren geografischen Bezugspunkt in der Umgebung bildet.
Historische Spuren auf dem Plateau und im Ort
Auf dem Ta’ Ċenċ-Plateau befinden sich spärliche Überreste des Tempels von L-Imramma. Außerdem stehen dort drei Dolmen. Die Dolmen und der Menhir bei Ta’ Ċenċ sind weiterhin sichtbar. Diese Zeugnisse geben der Landschaft eine historische Dimension, die sich unmittelbar mit der offenen Umgebung verbindet.
Auch die St.-Margaret-Kirche gehört zur Geschichte von Sannat. Der Bau der heutigen Kirche begann 1718 an der Stelle einer kleineren Kirche. 1755 wurde sie erstmals geweiht; nach baulichen Anpassungen erfolgte 1868 eine erneute Weihe. Das Altarbild in der St.-Margaret-Kirche wurde von Stefano Erardi gemalt. Ein weiteres historisches Detail ist der Besuch von Queen Elizabeth II im Jahr 1951 im Spitzenhaus von Sannat.
Wanderwege und Entdeckungen bei Ta’ Sannat
Am Ortsrand von Ta’ Sannat verlaufen Wanderwege entlang der eindrucksvollen Kalksteinklippen. Entlang dieser Wege können Besucher vielfältige Wildtiere und endemische Pflanzen entdecken. Wer seine Tage gern zwischen Landschaft und Kultur aufteilt, kann die Wege bei Ta’ Sannat mit den historischen Spuren auf dem Ta’ Ċenċ-Plateau in die eigene Reiseplanung aufnehmen.
An der Straße von Ta’ Sannat in Richtung Mġarr ix-Xini stehen zwei traditionelle Brennöfen. In ihnen wurde lokaler Stein gebrannt und zu Kalkpulver verarbeitet. Solche konkreten Zeugnisse lokaler Arbeit ergänzen die Natur- und Kulturthemen um einen handwerklichen Aspekt.
Hinweis für Ihre Unterkunftssuche in Sannat
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus in Sannat können Sie zunächst entscheiden, welcher Schwerpunkt Ihre Reise prägen soll: die Klippen und Vogelwelt von Ta’ Ċenċ, die Garigue-Landschaft, die sichtbaren Monumente auf dem Plateau, die Wanderwege bei Ta’ Sannat oder die Geschichte der St.-Margaret-Kirche. Der Zugang zum Gebiet von Ta’ Ċenċ erfolgt von Sannat aus über das Gelände des Ta’ Ċenċ Hotels; das Gebiet befindet sich in Privatbesitz. Berücksichtigen Sie diesen Hinweis bei Ihrer Ausflugsplanung und informieren Sie sich vor dem Besuch über die jeweils geltenden Zugangsbedingungen.
Wenn Sie weitere Orte für Ihre Reiseplanung vergleichen möchten, können Sie Ihre Suche auf Paola, Żebbuġ, Qala, Kercem, Swieqi, Marsaskala, Rabat oder Ta' Xbiex ausweiten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malta.