Beit Al Dine
Unterkünfte in Beit Al Dine
Beit Al Dine ist eng mit dem Beiteddine-Palast verbunden: Ockerfarbener Stein, geometrisch angeordnete Arkaden, weitläufige Innenhöfe und Brunnen prägen seine Architektur. Der Palast entstand auf einer Anhöhe in Beit ed-Dine, 750 Meter über dem Meeresspiegel. Im übergeordneten Reiseziel Libanonberg gilt er als herausragendes Kulturerbe der dortigen architektonischen Erneuerung des 19. Jahrhunderts.
Architektur und Geschichte des Palasts
Die Geschichte des Beiteddine-Palasts verbindet Baukunst mit politischer Bedeutung. Nach dem Bau verlegte Emir Bashir Shihab II den Regierungssitz dorthin. Ein zwischen 1812 und 1815 gebauter Kanal leitete Wasser aus den Quellen des Nahr al-Safa zum Palast. 1934 wurde das Gebäude als historisches Gebäude eingestuft und in das allgemeine Verzeichnis historischer und archäologischer Gebäude aufgenommen. Diese Details geben dem Ort mehrere historische Facetten: seine Architektur, seine Rolle als Regierungssitz und den früheren Wasserbau.
Museen und Festival
Mit dem Beiteddine-Palast stehen auch zwei Museen in Verbindung. Das Byzantinische Mosaikmuseum ist mit Mosaiken aus dem 4. und 5. Jahrhundert verbunden. Das Ethnografische Museum umfasst als Themen phönizische Keramik, römisches Glas, traditionelle Trachten und Schmuck. Gemeinsam geben diese Sammlungen Einblicke in unterschiedliche Formen materieller Kultur; sie setzen damit einen anderen Akzent als die Höfe, Brunnen und Arkaden des Palasts.
Ein weiterer kultureller Schwerpunkt ist das Beiteddine-Festival. Es präsentiert jedes Jahr im Juli und August Aufführungen mit international bekannten Stars und Künstlern aus dem Libanon. Damit treffen am Ort dauerhaft sichtbare Palastarchitektur und ein saisonales Veranstaltungsangebot aufeinander. Wenn das Festival für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe.
Weitere Natur- und Kulturthemen im Libanonberg
Auch das übergeordnete Reiseziel Libanonberg umfasst eigenständige Landschafts- und Ortsgeschichten. In El-Werhaniyeh bedecken Wälder 35 Prozent der Fläche. Dazu gehören Hunderte jahrhundertealte Eichen, von denen einige über 200 Jahre alt sind, sowie Maulbeerbäume, Weißdorne, Kiefern und weitere Baumarten. Der Ort verfügt über reichlich Wasserressourcen und Süßwasserquellen. Ein Ortsteil heißt wegen der zahlreichen Quellen El-Ayoun, „Die Augen“. Der Werhaniyeh-Freidis-Barouk Forest Trail beginnt in El-Werhaniyeh und wird von Wanderern und Naturinteressierten genutzt. Dort wird auch traditionelle libanesische Architektur bewahrt; das Assaf Museum ist offiziell als Nationalmuseum anerkannt.
Weitere historische Themen finden sich in Maasser Beit el-Din, das auch Ain El-Maasser genannt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt eine historische Seidenfabrik aus dem 19. Jahrhundert; auf dem Ram Hill befinden sich antike Olivenpressen. Jährlich feiert das Dorf außerdem das Fest des heiligen Elias, seines Schutzpatrons. Dazu gehören eine feierliche Messe in der Dorfkirche, ein gemeinsames Abendessen und eine Ausstellung.
Auch Majdel Maoush und Barouk-Freidis stehen für eigene Orts- und Festtraditionen im Libanonberg. Die Kirche Unserer Lieben Frau in Majdel Maoush wurde 1609 von Patriarch Jean Makhlouf erbaut; die alte Sankt-Georgs-Kirche dort geht auf Patriarch Douaihy zurück. Jährlich wird in Majdel Maoush Mariä Aufnahme in den Himmel mit einer feierlichen Messe und einem Kunstfestival begangen. In Barouk-Freidis findet jährlich Ende September das Apple-Day-Festival statt. Der Shabrouh-Staudamm liegt ebenfalls im Gouvernement Libanonberg und fasst acht Millionen Kubikmeter Wasser.
Den passenden Schwerpunkt für die Reise wählen
Für die Wahl einer Ferienwohnung in Beit Al Dine können Sie zuerst überlegen, welche Themen Ihre Reise prägen sollen. Der Palast bietet dafür konkrete Anknüpfungspunkte: Architektur, Geschichte, Museen und die saisonalen Festivalaufführungen. Die Wald-, Quellen- und Dorftraditionen anderer Orte bilden eigenständige Themen des übergeordneten Libanonbergs.
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