Rakusha: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Rakusha
Wer eine Ferienwohnung in Rakusha mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen. Rakusha ist zugleich mit Kasachstans frühem Erdöl-Industrieerbe verbunden: Die erste Dossor–Rakushi–Caspian-Ölpipeline in Kasachstan wurde 1912 gebaut und ist mit einer Länge von 60 km verzeichnet.
Geschichte
Bis März 1917 hatte die Station Rakusha mit der Ölförderung begonnen. An der Station war ein Fabrikkomitee tätig, außerdem umfasste die industrielle Infrastruktur Tanklager und Ölladedocks. Obwohl die historischen Fabrikgebäude in Rakusha weitgehend verschwunden sind, bleibt der Ort für die Geschichte von Kasachstans erstem Erdöl wichtig. Rakusha wurde 1867 am Kaspischen Ufer als Fischersiedlung gegründet. Die historische Siedlung am Kaspischen Meer bestand bis zum Ende der 1930er-Jahre nicht mehr.
Wasser und Verkehr
In den Jahren 1923–24 nutzte Emba den Wassertransport für Frachtbewegungen zwischen dem Anleger von Rakusha und Guryev. Das Motorschiff Engineer Bogush versorgte sowohl Guryev als auch Rakusha.
1924 wurden 95.000 Tonnen Erdöl von Dossor zur Station Rakusha gepumpt. Im selben Jahr wurden 77.800 Tonnen Erdöl von Rakusha auf Seeschiffe umgeladen. Bis 1924 verfügte die Station über eine Öllagerkapazität von bis zu 164.000 Tonnen. Rakusha war der wichtigste Umschlagplatz für Erdöl aus dem Dossor-Feld.
Öl aus Dossor gelangte per Pipeline nach Rakusha und wurde dort auf Seebargen verladen. Anschließend wurde es über das Kaspische Meer zu Raffinerien in Astrakhan und Baku verschifft.
Spuren
In der Nähe von Rakusha wurde 1936 eine Kanone gefunden und 1940 an das neu eröffnete Heimatkundemuseum von Guryev verkauft. Die Rakusha-Kanone ist ein 12-Pfund-Geschütz aus Gusseisen mit einem Gewicht von 1.920 Kilogramm; sie konnte fast fünf Kilogramm schwere Kugeln bis zu 209 Meter weit verschießen.
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