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Madaba – Mosaike und Archäologie

Unterkünfte in Madaba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Madaba ist durch seine Mosaikkunst und archäologischen Stätten geprägt. Die Stadtgeschichte lässt sich an einer außergewöhnlichen Karte, Kirchen und Sammlungen aus unterschiedlichen Themenbereichen entdecken. So können Sie den kulturellen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach wählen, ob Sie sich besonders für Mosaike, archäologische Funde oder das lokale Erbe interessieren.

Die Madaba-Karte und ihre Geschichte

Die Madaba-Karte wurde während des Baus der heutigen Kirche auf dem Boden der älteren Kirche entdeckt. Sie gilt als die älteste geografische Karte des Heiligen Landes. Ihre ursprüngliche Größe soll 5,6 × 15,7 Meter betragen haben; heute ist nur noch etwa ein Viertel erhalten. Schon die Entdeckungsgeschichte und die verbliebenen Maße geben der Karte einen besonderen Platz unter den kulturellen Themen Madabas. Für Reisende, die sich für Mosaike interessieren, verbindet sie die Kunstform mit einer konkreten historischen Entdeckung in der Stadt.

Archäologische Orte und Mosaike

Zum Archäologischen Park von Madaba gehören die Kirche des Propheten Elias, die Krypta des heiligen Elianus und hängende Mosaikwandbilder. Ebenfalls zum Park zählen die Überreste eines gepflasterten römischen Weges, die Halle des Hippolytus und die Kirche der Jungfrau Maria. Diese Zusammenstellung umfasst unterschiedliche Zeugnisse: Mosaikarbeiten stehen neben kirchlichen Bauten und den Spuren eines römischen Weges. Wenn Sie mehrere archäologische Themen miteinander verbinden möchten, bieten die genannten Orte dafür verschiedene Anknüpfungspunkte.

Museen: Funde und lokales Erbe

Das Mādabā Archaeological Museum ordnet seine archäologischen Sammlungsstücke nach Fundort und chronologisch. Das Museum wurde 1979 in einer Gruppe alter Häuser eingerichtet, in denen zahlreiche Mosaikböden entdeckt worden waren. Das Mādabā Folklore Museum verfolgt einen anderen Schwerpunkt: Es wurde eingerichtet, um das lokale Erbe von Mādabā und den umliegenden Dörfern zu bewahren. Archäologische Sammlungen und lokales Erbe eröffnen damit zwei unterschiedliche Blickwinkel auf die Stadt und ihre Umgebung.

Orientierung in der Stadt

Das Besucherzentrum von Madaba dient Besuchern als Ausgangspunkt für ihren Aufenthalt in der Stadt. Eine weitere Orientierung bietet die Tourist Street, auch al-Hussein bin Ali Street genannt. Sie ist eine Einkaufsstraße für Kunsthandwerk und Produkte mit Bezug zu Madabas Mosaiken und religiösen Bildmotiven. Damit lassen sich kulturelle Themen nicht nur über Kirchen und Sammlungen, sondern auch über die in der Stadt angebotenen Motive des Kunsthandwerks erschließen.

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Kirchen und Geschichte im näheren Umfeld

Südöstlich von Madaba liegt die byzantinische Apostelkirche. Sie hat einen dreischiffigen Basilikagrundriss; eine kreisförmige Inschrift um ihr Mosaik nennt Salmanios als Künstler und 578 n. Chr. als Baujahr der Kirche. Ein weiterer historischer Bezugspunkt im näheren Umfeld ist Dhiban. Unter König Mescha war Dhiban die Hauptstadt des moabitischen Königreichs; die Mescha-Stele wurde dort Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden. Diese Orte ergänzen den Blick auf Madaba um byzantinische Architektur und die Geschichte des moabitischen Königreichs.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Madaba können Sie Ihren Aufenthalt thematisch ausrichten: Die Mosaikkarte und die archäologischen Orte bilden einen Schwerpunkt, die Museen setzen eigene Akzente zu Sammlungen und lokalem Erbe. Wer verschiedene Interessen zusammenführt, findet so mehrere kulturelle Themen, an denen sich die Reiseplanung orientieren kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Irbid, Wadi Rum, Ajloun, Aţ Ţayyibah, Jarash, Ma'an, Aqaba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jordanien.

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