Ferienwohnung in Silanus zwischen Fresken und Nuraghen
Unterkünfte in Silanus
Ferienwohnung in Silanus zwischen Fresken und Nuraghen
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Silanus planen, begegnen Ihnen mehrere klar unterscheidbare Seiten des Ortes: sakrale Architektur, nuragische Bauwerke, sardische Dichtung, Webkunst und eine Landschaft zwischen Wald und Kulturland. Für Ihre Tagesplanung können Sie deshalb nach Interesse gewichten, ob Sie Bauformen und Fresken, handwerkliche Traditionen oder weite Blicke suchen. Die Orte und Themen geben dafür konkrete Anhaltspunkte.
Kirchen und archäologische Zeugnisse
Die Kirche San Lorenzo wurde um 1150 von Zisterziensermönchen erbaut und gilt als Beispiel romanischer Architektur im Gebiet von Silanus. Ihr einschiffiger Bau hat einen rechteckigen Grundriss und eine nach Osten ausgerichtete halbrunde Apsis. Dazu kommt ein Freskenzyklus aus dem 13. und 14. Jahrhundert von unbekanntem Urheber, der San Lorenzo, San Biagio, San Benedetto und San Cristoforo darstellt.
Der archäologische Komplex Santa Sabina umfasst einen Nuragenturm, einen heiligen Tholos-Brunnen, ein Gigantengrab und die gleichnamige alte Kirche. Diese stammt aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Ihr Grundriss mit drei apsidialen Räumen und einer zentralen Kuppel erinnert an spätrömische und byzantinische Cellae-trichorae-Schemata. Im Heiligtum Santa Sabina wird jedes Jahr ab der zweiten Septemberwoche neun Tage lang nachmittags eine Messe gefeiert.
Dichtung, Webkunst und virtuelle Einblicke
Sa Domo de sa poesia cantada ist ein Museum, das der improvisierten Dichtung in sardischer Sprache gewidmet ist. Für Besuche ist der Ort nach Reservierung oder für freie Besichtigungen während der Sommeröffnungszeiten vorgesehen; Führungen und pädagogische Aktivitäten werden angeboten.
Seit 2020 ist die Ausstellung „Il Filo della Memoria“ auch über einen virtuellen Rundgang zugänglich, der Texttafeln, Fotografien, Audio- und Videomaterial umfasst. Die Sammlung von „Il Filo della Memoria“ umfasst vollständig in Silanus gefertigte Teppiche, Wandteppiche, Decken, Handtücher und Satteltaschen. Außerdem präsentiert die Ausstellung zwei historische Webstühle sowie traditionelle Werkzeuge zum Spinnen und Schären.
Nuraghen und Landschaftsräume
Der Nuraghe Orolio, auch Madrone, besitzt einen zwölf Meter hohen Granitturm mit zwei übereinanderliegenden Kammern, deren Tholos-Decken außergewöhnlich gut erhalten sind. Er steht auf einem über 400 Meter hohen Hügel nordöstlich von Silanus, etwa einen Kilometer vom Ortskern entfernt. Der erhaltene Mastio hat eine kegelstumpfförmige Gestalt.
Der Nuraghe Corbos liegt sieben Kilometer von Silanus entfernt zwischen dem gleichnamigen Hochland und der Ebene von Ottana. Sein etwa zwölf Meter hoher, kegelstumpfförmiger Turm besteht aus mittelgroßen Basaltblöcken. Von dort sind die Schornsteine der Ebene von Ottana, die Berge von Sarule und Gavoi sowie die Gipfel des Gennargentu sichtbar.
In den Berggebieten von Silanus dominieren Wälder aus Steineichen und Flaumeichen. In den tiefer gelegenen Bereichen öffnet sich die Landschaft zu Olivenhainen, Weinbergen und kultiviertem Land. Das traditionelle Gebäck s’aligu aus Silanus wird aus Honig, Mandeln und Orangenschale hergestellt und in charakteristische Zitronenblätter eingewickelt. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können diese Gegensätze den gewünschten Schwerpunkt geben: Natur, Kulturlandschaft, Archäologie oder regionale Handwerkstraditionen.
Weitere Orte für Ihre Planung
Für Ihre weitere Reiseplanung: Orani, Ottana, Onanì, Lollove, Santa Lucia, Sorgono, Mamone, Lodè.
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