Zum Inhalt

Ferienwohnung in Onanì: Kultur, Natur und alte Wege

Unterkünfte in Onanì

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Onanì verbindet archäologische Zeugnisse, historische Kirchen, eindrucksvolle Landschaften und eine eigene kulinarische Tradition. Im Ort treffen Spuren früherer Kulturen auf Wege, Wälder und Ortsbilder. Der zeitliche Rahmen reicht dabei von den seit dem Neolithikum bewohnten Kulturen über die Kirchen des 12. und 16. Jahrhunderts bis zu den Wandmalereien der Jahre 1984 bis 1990.

Wandmalereien und Kirchen im Ortsbild

Die Hauptstraßen von Onanì sind mit Wandmalereien geschmückt. Der Maler Diego Asproni schuf sie zwischen 1984 und 1990 im Auftrag der Gemeindeverwaltung. Ihre Motive reichen vom Alltagsleben über historische Ereignisse bis zu religiösen Themen. Dadurch wird der Gang durch den Ort zu einer Begegnung mit verschiedenen Facetten seiner Geschichte.

Auch die Kirchen setzen markante historische Akzente. San Pietro apostolo stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und gilt als Beispiel für kleinere romanische Architektur. Das Gotteshaus wurde fast vollständig aus kleinen Granitquadern errichtet; das äußere Dach besteht aus Schieferplatten. Die Kirche Madonna di Loreto stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist in gotischen Formen ausgeführt. Die beiden Kirchen unterscheiden sich somit sowohl in ihrer Bauzeit als auch in ihrer architektonischen Form.

Archäologische Spuren und alte Wege

Der Nuraghe Santu Pretu gilt als der bekannteste der archäologischen Türme und liegt auf einer kleinen Anhöhe nahe der heutigen Siedlung von Onanì. In der Ortschaft Cogoli zeugen die in den Fels gehauenen Domus de Janas von Zivilisationen, die das Gebiet seit dem Neolithikum bewohnten. Der Nuraghe steht auf einer Anhöhe, während die Domus de Janas in Cogoli in den Fels gehauen sind.

Hügel, Wälder und Flusstäler

Onanì liegt inmitten von Hügeln mit Flaumeichenwäldern und mediterraner Macchia an der Kette des Monte Albo. Das Tal des Riu Mannu gehört zu den Flusstälern im Gebiet von Onanì, die von üppiger Vegetation geprägt sind. Die Landschaft reicht hier von Hügeln mit Flaumeichenwäldern und mediterraner Macchia bis zum Tal des Riu Mannu mit seiner üppigen Vegetation.

Anzeige

Entlang der örtlichen Wege der Transhumanz trifft man in der Ortschaft S’Adde de s’achina auf einen außergewöhnlichen jahrhundertealten Steineichenwald. Die traditionellen Wege der Transhumanz führen hauptsächlich am Riu Mannu entlang, zur Ebene von Gallè oder weiter in die Gallura. So lassen sich unterschiedliche Landschaftsräume und historische Bewegungen gedanklich miteinander verbinden.

Auf dem Granitplateau von Mamone an der Nordwestseite von Onanì brütet der Steinadler.

Anreise und kulinarische Tradition in Onanì

Onanì ist über die Provinzstraße Bitti–Lula und die Schnellstraße Sologo–Bitti angebunden. Zur kulinarischen Tradition von Onanì gehören Pane carasau und Pecorino aus örtlichen Schafhaltungen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Weitere Ziele zur Orientierung: Torpè, Capo Comino, Nuoro, Belvi, Talavà, Ovodda, Mamoiada, Oliena.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nuoro.