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Ferienwohnung in Caldarola: Burgen, Kunst und Lago di Pievefavera

Unterkünfte in Caldarola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Caldarola verbindet eindrucksvolle Bauwerke, Kunst und Landschaft auf engem thematischem Raum. Im Zentrum steht der Palazzo Pallotta; gemeinsam mit der Collegiata di San Martino bildet er einen bedeutenden Gebäudekomplex. Das Teatro Comunale ergänzt die kulturelle Seite mit einem hufeisenförmigen Grundriss, zwei Rängen mit Logen und einer Galerie.

File:62020 Caldarola MC, Italy - panoramio.jpg File:62020 Caldarola MC, Italy - panoramio.jpg Foto: Lucas Migliorelli via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Palazzo Pallotta und Burgen mit Geschichte

Der Palazzo Pallotta gilt als klares Beispiel für eine manieristische Ausprägung der Renaissancearchitektur. Das Castello Pallotta bewahrt Mauern, guelfische Zinnenbekrönung, Wehrgänge und eine Zugbrücke. Es wurde in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts auf einem Hügel errichtet und gegen Ende des 16. Jahrhunderts durch Kardinal Evangelista Pallotta grundlegend verändert und in eine Sommerresidenz umgewandelt.

Im Castello Pallotta gibt es außerdem einen Kutschenraum, Sattelkammern und Waffen. Die Stanza del Paradiso zeigt Darstellungen exotischer Flora und Fauna sowie Jagdszenen mit aufbäumenden Pferden, Windhunden und Jägern. Auch das Castello Pievefavera, im 13. Jahrhundert erbaut und später restauriert, gehört zu den historischen Bezugspunkten des Gebiets.

Kunst, Kirchen und Archäologie

Die Chiesa di Santa Maria Assunta a Pievefavera wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die barocke Kirche besitzt ein rundbogiges Portal und frühmittelalterliche Verzierungen; auf ihrem Kirchhof befindet sich ein Freilicht-Antiquarium. Das Antiquarium ed Area Archeologica di Pievefavera umfasst ausgegrabene Räume, von denen einige einen gut erhaltenen Spicatum-Fußboden besitzen. Bauliche Reste gehörten offenbar zum landwirtschaftlichen Teil einer großen Villa; ihre älteste Phase könnte in die republikanische Zeit zurückreichen. Führungen sind im Herbst und Winter nach Reservierung sowie im Frühjahr und Sommer dienstags und freitags von 16:30 bis 18:30 Uhr vorgesehen.

Die Cappella di Santa Maria della Croce bewahrt einen wertvollen Freskenzyklus mit der thronenden Madonna mit Kind sowie den Heiligen Paulus, Josef, Sebastian und Rochus. Die Kapelle aus dem 16. Jahrhundert liegt an der Provinzstraße am Lago di Caccamo, gegenüber dem Eingang zum Friedhof von Pievefavera. Im Castello di Croce befinden sich Werke von Nobile da Lucca sowie Fresken von Andrea, Simone und Federico De Magistris.

Festungsorte und Museen

Das Castello di Croce ist eine Befestigung der da-Varano-Tradition mit einem spitzbogigen Eingang, der in einen kleinen Hof mit Zisterne führt. Das Castello di Vestignano bewahrt starke Verteidigungsmauern, einen imposanten zylindrischen Turm, quadratische Türme und enge Gassen. Hinzu kommt ein außergewöhnlicher Bestand an Wandmalereien mit Arbeiten von Simone De Magistris, Andrea De Magistris und Nobile da Lucca. Zum Castello gehören erhaltene Reste eines mit den Langobarden des 8. Jahrhunderts verbundenen, dem heiligen Georg geweihten Tempels, darunter Malereien und eine Skulptur des heiligen Martin aus dem 13. Jahrhundert.

Das Museo di Arte Povera Contadina „Luigi Fagianella“ zeigt etwa 1.500 Objekte zur Alltagswelt und zur landwirtschaftlichen Arbeit in den Marken im 20. Jahrhundert. Das Museo Civico della Resistenza umfasst die Pinacoteca della Resistenza, einen Bereich zur Caldarola Sistina und Säle für Wechselausstellungen. Die Sentieri Storici Partigiani führen durch Hügel, Wälder und Höhenrücken von Caldarola und stehen mit der Geschichte des Widerstands während des Zweiten Weltkriegs in Verbindung. Am Fluss Chienti liegt das Borgo di Bistocco; in seiner Umgebung bewahren die Ruinen zweier mittelalterlicher Wachtürme die Verbindung zum Verteidigungssystem der da Varano.

See, Wege und unterschiedliche Urlaubstage

Der Lago di Pievefavera ist ein künstlicher Stausee, der 1954 zur Stromversorgung der umliegenden Orte angelegt wurde. Er wird wegen seines reichen Fischbestands häufig zum Sportfischen genutzt und auch zum Rudern verwendet; im Jahresverlauf finden dort zahlreiche Regatten statt. Von den mit Olivenbäumen bedeckten Hügeln am Castello Pievefavera senkt sich die Landschaft allmählich zum See hin ab.

Der Weg zu den Cascatelle di Valcimarra führt durch den Wald am Fosso Cimarra entlang und umfasst kleine Holzhäuschen sowie Wichtelfiguren. Die Route Le vie dei castelli beginnt im Zentrum von Caldarola und führt durch Vestignano, Croce, Pievefavera und Valcimarra. Damit lassen sich kulturelle Entdeckungen, Landschaft und Bewegung zu unterschiedlichen Tagesprogrammen verbinden, ohne die historischen Schauplätze voneinander zu trennen.

Franziskanische Spuren und regionale Küche

Die Abbatia Sancti Benedicti De crypta Saxi Latronis liegt am Cammino Francescano della Marca. Eine bergauf gelegene Abzweigung oberhalb des Santuario Madonna del Sasso führt dorthin. Der befestigte Benediktinerkomplex aus dem 10. bis 11. Jahrhundert bewahrt heute teilweise verfallene Reste, darunter einen Turm, Kirchenmauern, ein rundbogiges Portal und eine einschiffige Fensteröffnung. Das Santuario Madonna del Sasso – Valcimarra ist wegen Erdbebenschäden vorübergehend geschlossen. Die Madonna del Monte hat franziskanischen Ursprung; das Bild wurde 1491 von Lorenzo d’Alessandro gemalt.

Im Il Picciolo di Rame werden traditionelle Gerichte der Küche von Macerata serviert, die auf bäuerlichen sowie teilweise mittelalterlichen und Renaissance-Rezepten beruhen. Das Teatro Comunale ist derzeit in Betrieb und kann anlässlich von Theaterveranstaltungen besucht werden. Für die Wahl einer Ferienwohnung in Caldarola können Sie den Schwerpunkt daher nach Ihren Interessen setzen: Das Zentrum steht für Palazzo Pallotta und Theater, Pievefavera für See und Archäologie, während die Ortsteile entlang der Burgenroute weitere historische Schauplätze verbinden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Macerata.

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