Corridonia entdecken: Kunst, Geschichte und besondere Orte
Unterkünfte in Corridonia
Corridonia verbindet historische Bauwerke, Kunst und die örtliche Tradition der Infiorata. Die Route Maestria führt durch Werkstätten, Kirchen, Plätze und örtliche Betriebe.
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Foto: Enrico Pighetti from Civitanova Marche, Italia via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Kunst und Kultur in Corridonia
Zu den markanten Zielen gehört die Piazza Filippo Corridoni, ein seltenes Beispiel rationalistischer Architektur in der Region Marche. In der Pinacoteca Comunale ist ein Bestand figürlicher Kunst aus dem 15. bis 19. Jahrhundert ausgestellt. Die Werke stammen größtenteils aus örtlichen Kirchen, die nach der italienischen Einigung säkularisiert wurden. Der Zeitraum vom 15. bis zum 19. Jahrhundert umfasst dabei mehrere Epochen figürlicher Kunst. Die Abbazia di San Claudio liegt im Chienti-Tal.
Die Casa Natale di Filippo Corridoni ist das Haus, in dem Filippo Corridoni am 19. August 1887 geboren wurde. Heute beherbergt sie das ihm gewidmete Museum. Eine örtliche Tradition ist die Infiorata di Corridonia: Sie findet jedes Jahr im Juni auf einem 2.000 Meter langen Parcours statt, der mit Blumen, Blättern und weiteren pflanzlichen Materialien dekoriert wird. Wer die Infiorata einplant, kann die 2.000 Meter als räumlichen Rahmen für den eigenen Besuch berücksichtigen.
Kirchen, Tore und ländliches Erbe
Auf einem Hügel, 300 Meter vom Ortszentrum Corridonias entfernt, liegen das ehemalige Kloster der Frati minori dell’Osservanza, unter der Bezeichnung Zoccolanti, und die angeschlossene Kirche Madonna dei Monti. Der Zoccolanti-Komplex umfasst einen Kreuzgang und eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1510 errichtet. Santa Maria del Paradiso entstand 1480 an der Stelle eines älteren Andachtsbildes.
Die Stadttore stammen aus verschiedenen Epochen. Porta San Donato stammt aus dem Jahr 1252 und verbindet einen Spitzbogen mit barocken Elementen aus dem 17. Jahrhundert. Das heutige monumentale Bauwerk der Porta Romana wurde 1790 nach einem Entwurf von Giuseppe Valadier errichtet. Porta Trento wurde 1811 vom Architekten Antonio Mollari vollständig wiederaufgebaut. Die Tore setzen dabei drei datierte Eckpunkte der Stadtgeschichte: 1252, 1790 und 1811. Der atterrato di Via Zegalara gilt als erhaltenes Beispiel eines bioökologischen ländlichen Wohnhauses und als Zeugnis der Geschichte der bäuerlichen Zivilisation; zugleich ist er in Corridonia ein einziges Beispiel dieser lokalen ländlichen Haustypologie.
In der Chiesa di San Claudio al Chienti werden einige römische Funde aufbewahrt, die im umliegenden archäologischen Gebiet entdeckt wurden. In der Umgebung befinden sich außerdem das Museo Tipologico del Presepe, der Palazzo Compagnoni Marefoschi, das Museum of Natural History, das Museo della Carrozza und die Gartenanlage Giardini Diaz. Das Spektrum reicht von Krippen, Naturgeschichte und Kutschen bis zu einem Palast und einer Gartenanlage. Im weiteren regionalen Umfeld liegen die Strände Spiaggia di Fontespina und Spiaggia di Portocivitanova sowie Acquarium - Porto S. Elpidio, ein Zoo.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Serravalle Di Chienti, Alfi, Bolognola, Treia, Loro Piceno, Pievebovigliana, Nemi und Serrapetrona.
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