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Olgiate Olona entdecken: Ferienwohnung, Olona-Wege und Kulturerbe

Unterkünfte in Olgiate Olona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Olgiate Olona zeigt einen klaren, vielseitigen Charakter: Der Ort ist insgesamt flach, während östlich ein Tal liegt, in dem der Fluss Olona 20 Meter tiefer fließt. Für die Wahl einer Ferienwohnung in Olgiate Olona lohnt es sich daher, die gewünschten Tageserlebnisse mitzudenken. Rad- und Fußwege, historische Bauwerke und sakrale Kunst setzen unterschiedliche Schwerpunkte und lassen sich zu einer abwechslungsreichen Reise verbinden.

File:FridaysForFuture 2019 in Olgiate Olona, Varese, Italy 01.jpg File:FridaysForFuture 2019 in Olgiate Olona, Varese, Italy 01.jpg Foto: Dario Crespi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Flache Landschaft und Wege am Olona

Durch den Parco del Medio Olona verläuft ein Rad- und Fußweg, der hauptsächlich dem Uferdamm des Olona folgt. Stellenweise führt er neben der ehemaligen Valmorea-Bahnstrecke entlang. Am Fluss sind dort außerdem Reste von Mühlen und Beispiele der Industriearchäologie sichtbar. Sie gehen auf Nutzungen der Wasserkraft des Olona zurück, die sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.

Bei der Via Molino del Sasso geht die Valle-Olona-Route in einen geschützten Rad- und Fußweg entlang des Talbodens über. Bis Olgiate Olona verläuft diese Route überwiegend durch bewohnte Gebiete und häufig auf für den Verkehr geöffneten Straßen. Die Pista Ciclopedonale della Valle Olona führt in Olgiate Olona an der Villa Greppi Gonzaga vorbei beziehungsweise erschließt sie als Teil des historischen, kulturellen und künstlerischen Erbes des Tals. Damit können Sie je nach gewünschtem Tagesrhythmus zwischen Uferlandschaft, Talboden und ortsnahen Wegen unterscheiden.

Villa Greppi-Gonzaga und Kirchenkunst

Der Komplex Villa Greppi-Gonzaga ist seit 1976 Eigentum der Gemeinde und umfasst heute unter anderem einen großen öffentlichen Park. Seine Fassaden bewahren neoklassizistische Elemente: Giebel, steinerne Fensterrahmungen, Kolonnaden und glatt ausgeführte Rustika. Im Komplex befindet sich die Kirche Santi Innocenti. Sie wurde am 21. Dezember 1936 geweiht. In ihrer Apsis befinden sich das Fresko „Gesù coi pargoli innocenti“ sowie seitliche Gemälde von Antonio Martinotti.

Auch die antike Propstei- und Stiftskirche Santi Stefano e Lorenzo martiri macht die lange Sakralgeschichte des Ortes sichtbar. Ihre Wurzeln liegen in einer bereits im 5. Jahrhundert bestehenden kirchlichen Pieve; die Fassadenmauer weist mittelalterliches Fischgrätmauerwerk auf. Die Kapelle Madonna del Rosario wurde 1525 von Einwohnern Olgiate Olonas als Votivgabe nach der Pest von 1524 errichtet, Ende des 18. Jahrhunderts oktogonal erweitert und 2007–2008 restauriert. Ihre Gewölbemalereien, inspiriert von der Herrlichkeit Marias und Jesu, schuf Biagio Bellotti 1784–1785.

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Historische Wege und weitere sakrale Orte

Die Via Francisca del Lucomagno war ein Pilgerweg, der aus der Schweiz hinab zur Via Francigena und weiter nach Rom führte. In der Cappella San Genesio umfasste eine Restaurierung die Fresken, den Innenboden und den Altar. Nach Januar 1982 wurde die Kapelle strukturell restauriert; etwa eineinhalb Jahre später waren die baulichen Arbeiten abgeschlossen. Die Kirche San Gregorio Magno al Lazzaretto bewahrt das Gemälde „San Gregorio magno e le anime purganti“ aus dem 17. Jahrhundert. Im Zusammenhang mit dem Wochenmarkt ist sie dienstagmorgens geöffnet; um 8:30 Uhr wird dort eine Messe gefeiert.

Für die Orientierung vor Ort ist außerdem festgehalten, dass der Eingang und der Parkplatz des Parco OPAI mit dem Rollstuhl zugänglich sind. Weitere Orte für Ihre Reiseplanung finden Sie hier: Grantola, Maccagno, Montecatini, Crugnola, Fagnano Olona, Gornate Olona, Travedona-Monate und Tradate.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Varese.

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