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Ferienwohnung in Menarola: Wege, Bergblicke und gelebte Tradition

Unterkünfte in Menarola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Menarola liegt an einem von den Ortsteilen besiedelten Hang der Lepontinischen Alpen. Zahlreiche Wege durchziehen die Landschaft, einige sind ebenso alt wie die Siedlungen. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, in dem sich Bergblicke, Wanderungen und lokale Traditionen eng mit der Geschichte des Ortes verbinden. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Menarola suchen, können Sie Ihren Aufenthalt an diesen unterschiedlichen Erlebnissen ausrichten.

Almen, alte Wege und weite Bergblicke

Die Wege von Menarola werden instand gehalten, um die Ortsteile miteinander zu verbinden und den Zugang zu den Almen zu gewährleisten. Die Straße nach Menarola führt über 1.330 Meter Höhe und erleichtert dadurch den Zugang zu höher gelegenen und aussichtsreichen Bereichen. Ein markantes Beispiel ist der Trecciolino: ein breiter, gut angelegter alter Weg auf etwas mehr als 1.000 Metern Höhe.

Bei Voga öffnet sich der Blick über die Ebene von Chiavenna bis zum Lago di Novate Mezzola, auf den Pizzo di Prata und zu den Gipfeln des Val Bregaglia. Von den Wiesen der Alpe Cima reicht die Aussicht zu den Gipfeln des Val Codera, zum Pizzone di Prata und weiter zur Bregaglia. Dort werden die fünf Gipfel der Sciora-Gruppe von Cengalo und Badile eingerahmt.

Wanderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die Voga-Route führt durch die verstreute Siedlungsstruktur von Menarola und erreicht den Ortsteil Voga. Insgesamt umfasst sie 29 Kehren: 25 bis Voga und vier im letzten Abschnitt. Zum Trecciolino fahren Sie auf der Straße von Menarola über Voga hinaus in Richtung Maggenghi. An einem Fahrverbotsschild führt links ein unbefestigter Weg zum Parkplatz.

Die Wanderung Voga–Alpe Buglio–Bivacco Forcola beginnt in Voga und führt über die Alpe Dardano und die Alpe Buglio bergauf. Eine Abzweigung von der Alpe Buglio führt zur Alpe Forcola mit dem gleichnamigen Biwak. Die Rückkehr nach Dardano und Voga ist über die Alpe Cima möglich. Wer einen anspruchsvolleren Aufstieg sucht, nimmt den alten Weg zum Passo della Forcola.

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Eine weitere Route verläuft von Donadivo über Cermine zur Alpe Cima. Sie beginnt bei Donadivo auf einem Steinweg, der in den Wald führt. Ab der Alpe Orlo folgt sie einem alten Saumpfad, der einst die Almen mit dem Tal und den bewohnten Zentren verband. Ziel ist die Alpe Cima mit ihrer charakteristischen weißen Kapelle auf rundem Grundriss.

Handwerk und überlieferte Bräuche

Zur besonderen Ortsgeschichte gehören die büi di Menarola: von Hand ausgehöhlte monolithische Blöcke, die an die Arbeitsamkeit und handwerkliche Geschicklichkeit der Vorfahren erinnern. Auch die Baütta ist in Menarola präsent. Dabei handelt es sich um eine alte Zeremonie, die hier in einer ausgearbeiteten und figurenreichen Form erhalten ist.

Historische Wege erzählen zudem von früheren Nutzungen der Berglandschaft. Die Route über den Passo della Forcola führte früher Maultierkarawanen zwischen dem Valchiavenna und dem Valle Mesolcina. Die höher gelegenen und abgelegeneren Wege rund um Menarola wurden später für den Schmuggel zwischen Italien und der Schweiz genutzt. Im Bereich Crotti al Foppo gibt es außerdem einen Kinderspielplatz.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Fenile, Borgonuovo, Sernio, Valfurva, Traona, Ardenno, Valdidentro, Chiavenna

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sondrio.

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