Ferienwohnung in Mello: Weinberge, Berglandschaft und Feste
Unterkünfte in Mello
Mello erstreckt sich über einen weitläufigen, aussichtsreichen Geländerücken zwischen gepflegten Weinbergen. Zur Berglandschaft gehören große Trockenmauern, die zur Terrassierung des Gebiets errichtet wurden. Die großen Mauern verlaufen dort als steinerne Terrassen durch den Hang. Hier verbindet sich der Blick auf Weinberge mit einem Gelände, dessen Form sichtbar von der Bewirtschaftung geprägt ist. Landschaft und regionale Geschichte treten in Mello dabei gemeinsam hervor: Weinberge und Trockenmauern stehen historischen Erinnerungsorten und Kirchen gegenüber.
Landschaft und lokale Erinnerung
Am Tempietto di Sant’Antonio oberhalb von Mello stehen die Namen der gefallenen Partisanen der 40ª Brigata Matteotti und der 90ª Brigata „Zampiero“. Die Kapelle Sant’Antonio liegt am vom ANPI betreuten Percorso della 55.a Brigata F.lli Rosselli. Der Wegbezug führt damit einen weiteren historischen Aspekt in die Landschaft oberhalb von Mello ein.
Kirchen und Geschichte in Domofole
In Domofole weist die spätere, aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche Santa Maria Maddalena eine schlichte, rustikale Bauform auf. Ihre Giebelfassade und das vollständig mit Sichtstein ausgeführte Äußere prägen den architektonischen Eindruck. Das Castello di Domofole wurde 1524 endgültig abgetragen, als die Graubündner die Befestigungen der neu eroberten Täler außer Betrieb setzten. Die schlichte Kirche und die abgetragene Befestigung stehen damit für zwei unterschiedliche historische Ortsbilder in Domofole.
Die Chiesa di San Fedele wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts vollständig neu errichtet. In ihren Kapellen befinden sich wertvolle Gemälde von Carlo Innocenzo Carloni. Marmor, Intarsienarbeiten und Goldschmiedearbeiten schmücken die Kirche; diese Ausstattungsstücke wurden größtenteils von ausgewanderten Einwohnern, insbesondere von in Rom lebenden, gestiftet. Die Verbindung von Gemälden, Marmor, Intarsienarbeiten und Goldschmiedearbeiten gibt der Kirche eine vielfältige sakrale Ausstattung.
Feste mit regionaler Küche
Auch die Feste setzen eigene Akzente. In Poira di Mello findet jedes Jahr im Juli ein Alpini-Treffen statt; dort werden Polenta taragna mit Würsten, Rippchen und Käse gereicht. Im August wird in Mello das Fest des heiligen Abbondio gefeiert. Anschließend an die Liturgie folgt ein gemeinsames Essen mit gebratenem Lamm. Die beiden Feiern unterscheiden sich damit sowohl im Monat als auch beim Anlass und bei den Speisen. Die Zuordnung zu Juli und August verteilt die Feste über zwei aufeinanderfolgende Sommermonate.
Landschaft, Kirchen und Feste
Die Weinberge und Trockenmauern rücken die Landschaft in den Vordergrund, während Kirchen, Kapellen und die Geschichte des Castello di Domofole kulturhistorische Themen eröffnen. Die Feste ergänzen diese Perspektive um gemeinsames Essen und örtliche Traditionen. Die Ortsbilder von Mello und Domofole setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: In Mello prägen Weinberge und Trockenmauern den Hang, in Domofole Kirchen, Befestigungsgeschichte und sakrale Kunst.
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