Campione D'italia am Luganersee: Kultur, Wasser und Wege
Unterkünfte in Campione D'italia
Seeufer, Architektur und sichtbare Geschichte
Campione D'italia liegt am Ostufer des Luganersees und verbindet eine dichte Kulturgeschichte mit konkreten Erlebnissen am Wasser. Wer eine Ferienwohnung in Campione D'italia auswählt, kann den Aufenthalt an historischen Innenräumen, Seeuferwegen und Ausflügen über den See ausrichten. So lässt sich je nach Tageswunsch zwischen kultureller Entdeckung, leichter Bewegung und entspanntem Aufenthalt am Ufer wechseln.
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Foto: Zairon via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
In der Galleria Civica Don Sandro Vitalini macht ein Glasboden die Fundamente der früheren langobardischen Kirche sowie Bestattungen aus wiederverwendetem römischem Material sichtbar. An den Wänden der Apsis bewahrt die Galerie außerdem Teile der Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die Verbindung aus archäologischen Spuren und mittelalterlicher Wandmalerei gibt dem Besuch einen besonders anschaulichen historischen Charakter.
Die Galleria Civica Don Sandro Vitalini verfügt über eine Dauerausstellung und wird für Konferenzen, Konzerte sowie verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt. Entstanden ist sie durch die Restaurierung eines Gebäudes, das anschließend als städtische Galerie genutzt wurde. Damit gehört dieser Ort zu den konkreten Kulturadressen, die den Aufenthalt in Campione D'italia über reine Landschaftseindrücke hinaus erweitern.
Kirchen und Baugeschichte am See
Das Santuario della Madonna dei Ghirli wurde um das 14. Jahrhundert nach den Prinzipien der romanischen Architektur in ein einschiffiges Oratorium umgewandelt und später barock verändert. Am Oratorio di San Pietro ist der erhaltene Teil einer Kirche zu sehen, die in Dokumenten des 8. Jahrhunderts erwähnt wird. Unter einem Glasboden wird dort ein Bereich einer langobardischen Nekropole sichtbar. Beide Sakralbauten führen unterschiedliche Epochen unmittelbar in die Ortsbesichtigung ein.
Auch die Geschichte des Casino Municipale di Campione reicht weit zurück: Das erste Casino Municipale di Campione wurde 1917 gegründet und am 2. März 1933 endgültig wiedereröffnet. Das heutige Gebäude des Casino di Campione entwarf der Schweizer Architekt Mario Botta. Es handelt sich um ein neunstöckiges Gebäude mit 55.000 m² Fläche, das vom gesamten See aus gut sichtbar ist. Für die Orientierung im Ort ist dieser Bau daher ein markanter Bezugspunkt der Uferlandschaft.
Unterwegs am Wasser
Vom Anleger in Campione D'italia fahren öffentliche Boote auf dem Ceresio nach Lugano und zu weiteren Dörfern am See. Diese Verbindung eröffnet eine Ausflugsidee, bei der der See selbst zum Bestandteil des Tages wird und nicht nur als Landschaftskulisse erscheint. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie deshalb berücksichtigen, ob kulturelle Ziele im Ort oder ein Ausflug auf dem Wasser den Schwerpunkt bilden soll.
Die leichte Passeggiata in centro ist 3 km lang, dauert etwa 1 Stunde und führt am See entlang vom Santuario dei Ghirli zum Porticciolo. Als längere Option bietet sich der Rundweg Da Campione a Bissone an: Er ist 7 km lang, dauert etwa 2 Stunden und 40 Minuten und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Zeitangaben erleichtern den Vergleich verschiedener Tagespläne, auch wenn Sie mit Kindern oder mit mehreren Generationen unterwegs sind.
Am Lido comunale kann man im Ceresio baden und am See entspannen. Damit stehen neben den Spazierwegen auch ruhigere Stunden am Wasser als eigener Bestandteil des Aufenthalts zur Verfügung. Die Kombination aus einer kurzen Uferroute und einer Pause am Lido lässt sich ebenso einplanen wie ein längerer Rundweg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Mit dem Rad rund um den Ceresio
Von Campione D'italia aus führen Fahrradausflüge rund um den Ceresio und weiter zu den italienischen Seen Lago Maggiore und Comer See. Das erweitert den möglichen Aktionsradius deutlich: Während die Passeggiata in centro und der Weg nach Bissone konkrete Optionen für einen Tag in der näheren Umgebung bieten, richten sich die Radtouren auf längere Entdeckungen über den See hinaus.
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