Ferienwohnung in Muscoline: Kirchen, Römerzeit und Moränenhügel

Muscoline liegt jenseits des Flusses Chiese in den äußeren Moränenhügeln des Gardasees. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Muscoline suchen, können Sie hier einen Ort wählen, an dem Landschaft und Kultur dicht aufeinanderfolgen. Für die Wahl einer Unterkunft ist dabei interessant, ob Sie den Aufenthalt vor allem mit historischen Entdeckungen, zugänglichen Innenräumen oder einer Fahrt zu einzelnen Zielen verbinden möchten.

Ferienwohnung in Muscoline: Kirchen und Kunst entdecken

In der Chiesa di San Giovanni Battista begegnen Ihnen mehrere bemerkenswerte Zeitschichten. Die Kirche wurde etwa im 15. Jahrhundert erbaut. Sie bewahrt außerdem ein Altarbild vom Ende des 16. Jahrhunderts, das dem spätmanieristischen Maler Pietro Marone aus der brescianischen Schule zugeschrieben wird. Dargestellt ist die Taufe Christi mit dem Stifter Giovanni Francini di Muscoline.

Für die praktische Planung mit unterschiedlichen Bedürfnissen ist der Vergleich der Kirchen besonders wichtig: Die Chiesa di San Giovanni Battista ist ohne architektonische Barrieren und für Menschen mit Behinderungen vollständig zugänglich. Auch die Chiesa San Pietro Apostolo ist ohne architektonische Barrieren vollständig zugänglich. Die Chiesa di Santa Maria Annunciata weist dagegen architektonische Barrieren auf und ist für Menschen mit Behinderungen nicht vollständig zugänglich.

Die Chiesa di Santa Maria Annunciata in Canova, Muscoline, wurde etwa im 15. Jahrhundert erbaut. Sie ist auch als „Madonna della Rassega“ bekannt. Dieser Beiname geht offenbar auf eine alte, vom Wasser des Flusses angetriebene Sägerei zurück. Der Name verbindet das Kirchengebäude damit zugleich mit einer überlieferten Nutzungsgeschichte der Umgebung.

Von der Römerzeit bis zum Glockenturm

Die sakrale Geschichte der Chiesa di San Rocco reicht mindestens bis in die römische Zeit des 3. Jahrhunderts n. Chr. zurück. An einer bis heute bestehenden Quelle stiftete Paulinus Aper aus der Familie der Nonii Arii eine dem Gott Merkur geweihte Votivtafel. Das heutige Gebäude der Chiesa di San Rocco stammt aus dem späten 15. oder dem frühen 16. Jahrhundert.

Die Torre Campanaria wurde im 16. Jahrhundert als Glockenturm errichtet und größtenteils aus lokalem Gestein der miozänen Felsformation „Formazione di Muscoline“ gebaut. Für die Besichtigung sollten Sie den Unterschied zwischen Außenansicht und Innenzugang beachten: Die Torre Campanaria ist nicht für Besichtigungen oder den Zugang zum Inneren geöffnet; ihr Äußeres kann jedoch besichtigt und betrachtet werden.

Die Chiesa della Madonna del Carmine, San Quirico e Giulitta, ist mit dem Auto erreichbar; in unmittelbarer Nähe befinden sich Parkplätze. Das ist ein konkreter Orientierungspunkt, wenn Sie einzelne Kulturziele mit dem Auto ansteuern und Ihre Unterkunft nicht allein nach dem Kirchenbesuch auswählen möchten.

Auch die historische Verbindung des Gebiets reicht über einzelne Gebäude hinaus. Eine römische Straße verlief durch das Gebiet von Muscoline. Sie zweigte von der Via Emilia ab, die Mailand, Bergamo, Brescia und Verona verband, führte über Carzago, Bottenago, Castrezzone, Cà dell’Ava, S. Quirico und Bocca di Croce und stellte eine Verbindung zur Riviera und zum Val Sabbia her.

Ein weiteres Kunstwerk erwartet Sie in der Chiesa San Pietro Apostolo: Dort befindet sich ein bemerkenswertes Altarbild aus der frühesten Zeit des 17. Jahrhunderts, das Antonio Gandino zugeschrieben wird und die Übergabe der Schlüssel Jesu an S. darstellt. So lässt sich Muscoline von einer Ferienwohnung aus als Ziel für unterschiedliche historische und künstlerische Entdeckungen betrachten, ohne den Ort auf eine einzige Sehenswürdigkeit zu reduzieren.

Für Ihre weitere Auswahl: Padenghe Sul Garda, Marone, Leno, Calcinato, Picedo, Chiari, Ponte Di Legno, Castenedolo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.

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