Ferienwohnung in Castenedolo: Kultur, Radwege und Weinroute
Castenedolo verbindet Kulturorte mit Radwegen, einer religiösen Tradition und der Strada del Vino Colli dei Longobardi. Ein ehemaliger Palazzo, sakrale Kunst, eine lange Radrunde und die Hügel der Weinroute geben dem Ort unterschiedliche historische und landschaftliche Bezüge.
Kultur zwischen ehemaligen Kirchen und Kunstwerken
Der Komplex Santa Giustina ist der ehemalige Palazzo Archetti. Ein Dekret des italienischen Kulturministers vom 30. Juni 1993 erkannte ihn als Kulturgut von kulturellem Interesse an. Die Anerkennung aus dem Jahr 1993 steht dabei neben der älteren Bezeichnung als ehemaliger Palazzo Archetti.
Die Sala Civica dei Disciplini befindet sich in der ehemaligen Kirche S. Rocco e S. Sebastiano. Errichtet wurde sie in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Neben dem ehemaligen Palazzo steht damit ein Kirchengebäude mit eigener Baugeschichte und einem deutlich früheren Zeitrahmen. Die Bauzeit im 16. Jahrhundert legt einen anderen Zeitrahmen fest als die Anerkennung von Santa Giustina.
Das Gemälde „Il martirio di San Bartolomeo“ von Francesco Hayez wurde 1856 vollendet. Im folgenden Jahr wurde es am Ende der Apsis aufgestellt.
In der Umgebung von Castenedolo befindet sich außerdem das Museo di Arte Moderna Contemporanea, ein Museum. Ebenfalls in der Umgebung liegt die Pinacoteca Tosio Martinengo, ebenfalls ein Museum. Damit reichen die kulturellen Bezüge von ehemaligen Sakral- und Profanbauten über Malerei bis zu zwei Museen in der Umgebung.
Radwege und eine Rundstrecke für trainierte Radfahrer
Der Zugang zu den Radwegen im Gemeindegebiet von Castenedolo ist frei. Im Gemeindegebiet bleibt der Radwegbezug damit lokal gefasst, während die Colline di Re Rotari eine lange Rundstrecke für trainierte Radfahrer bilden.
Die Rundstrecke führt durch Brescia, Rezzato, Castenedolo, Montirone, Poncarale und Flero. Für die Planung einer Fahrt zählt deshalb der gesamte Verlauf durch diese sechs Orte und nicht nur der Abschnitt in Castenedolo.
Die Colline di Re Rotari stehen mit Rotari in Verbindung. Rotari gilt als Herzog von Brescia sowie für die Jahre 636 bis 652 als König der Langobarden und König von Italien. Der Routenname verbindet den Radweg damit mit einem historischen Bezug zu Brescia und den Langobarden.
Tradition und regionale Weinlandschaft
In der Pfarrei von Castenedolo wird seit etwa 1700 jedes Jahr die „macchina del triduo“ aufgebaut. Dabei werden etwa 1.000 Kerzen einzeln von Freiwilligen angezündet. Die Tradition beruht damit sowohl auf dem jährlichen Aufbau als auch auf der Beteiligung der Freiwilligen.
Die Strada del Vino Colli dei Longobardi erreicht Castenedolo und dessen Hügel. Für den Weinroutenbezug ist deshalb die Landschaft um Castenedolo ebenso relevant wie der Ortsname selbst.
Weitere Orte zur Entdeckung: Casto, Pilzone, Arias, Verolanuova, Braone, Capovalle, Borgosatollo, Breno.
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