Capovalle entdecken: Monte Stino, Geschichte und Wanderwege

File:Capovalle, chiesa di San Giovanni Battista - Ingresso.jpg File:Capovalle, chiesa di San Giovanni Battista - Ingresso.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Capovalle zwischen Bergwegen und Erinnerung

Capovalle ist ein Ziel für Urlaubstage, an denen Bewegung und Geschichte nebeneinanderstehen. Die Alta Via dei forti verläuft durch Capovalle und gehört zu einer Route, die sich über fünf Gemeinden erstreckt: Idro, Treviso Bresciano, Capovalle, Bagolino und Anfo.

Militärgeschichte in zwei Museen

Besonders konkret wird die militärgeschichtliche Seite im Museo della Guerra 1915-18 e dei reperti bellici in Capovalle. Es bewahrt Zeugnisse der Kriegsgeschehnisse aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Ebenfalls zeigt das Museo reperti bellici di Capovalle Artefakte aus dem Ersten Weltkrieg, darunter Uniformen, Waffen, Werkzeuge und Versorgungsgüter. Das Capovalle War Museum kann sonntags im Juni, Juli und August sowie nach Reservierung zu weiteren Terminen besucht werden.

Sakrale Geschichte und Fresken

Die Chiesetta al Redentore auf dem Gipfel des Monte Stino wurde am 15. Juli 1979 nach etwa sieben Monaten intensiver Arbeit eingeweiht. In den Bergen von Capovalle steht das Santuario del Rio Secco, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet und 1906 erweitert wurde. Das Santuario del Rio Secco ist mit Fresken des Brescianer Künstlers Giuseppe Mozzoni ausgestattet. Die beiden Ziele bringen unterschiedliche historische und sakrale Facetten in die Reiseplanung ein, von einer präzise datierten Einweihung bis zu einer Kirche mit langer Baugeschichte und künstlerischer Ausstattung.

Wandern am Monte Stino

Der Monte Stino liegt zwischen dem Lago d’Idro und dem Gardasee; wenige Minuten vom Rifugio entfernt bieten sich Panoramablicke. Das Rifugio Monte Stino ist von Capovalle aus mit dem Auto erreichbar und liegt etwa 4,5 km vom Ort entfernt. Am Monte Stino gibt es gut erhaltene Mulattieren, die sich zum Wandern eignen. Der Aufstieg zum Monte Stino führt über den Weg 454 und anschließend über den Weg 456. Für Sie entsteht dadurch ein klar umrissenes Bergthema: Sie können die Landschaft zwischen zwei Seen, die Panoramablicke und die unterschiedlichen Wegabschnitte bei der Gestaltung Ihrer Tage berücksichtigen.

Eine nächtliche Wanderung rund um Capovalle

Zur Erlebnisvielfalt gehört außerdem die Caminada de not. Die Protezione Civile organisiert sie seit über einem Jahrzehnt als nicht wettbewerbsorientierte nächtliche Wanderung mit Verkostung auf den Wegen rund um Capovalle. Für die Wahl einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses in Capovalle lassen sich die Interessen damit klar sortieren: Museum und Santuario stehen der Bergwanderung am Monte Stino und der nächtlichen Caminada de not gegenüber. So können Sie Ihre Unterkunftsentscheidung an den Erlebnissen ausrichten, die in Ihrem Urlaub den größten Raum bekommen sollen.

Weitere Orte zur Orientierung

Weitere Ziele zur Orientierung: Gussago, Magasa, Liano, Sirmione, Padenghe Sul Garda, Desenzano Del Garda, Orzivecchi, Vesio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.

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