Ferienwohnung in Monte Isola – Seeblick, Kirchen und Inselküche

Ferienwohnung in Monte Isola: Seeblick, Inselkultur und regionale Küche

Für die Entscheidung rund um eine Ferienwohnung in Monte Isola zählt zunächst, was die Insel selbst auszeichnet: Auf dem Gipfel steht das Santuario della Madonna della Ceriola, von dem der 360-Grad-Blick über die Ufer des Iseosees und die umliegenden Berge reicht. Kirchen, Radstrecken, Bootsperspektiven und lokale Spezialitäten eröffnen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reise.

Landschaft zu Fuß und mit dem Fahrrad

Zum Santuario della Madonna della Ceriola führt von Peschiera Maraglio ein ansteigender Weg. Die Strecke ist mit 80 Minuten und 450 Höhenmetern angegeben. Damit steht eine Wanderetappe mit festem Zeit- und Höhenprofil im Mittelpunkt, die den Gipfelblick mit einem Aufstieg verbindet.

Für Radtage bietet Monte Isola zwei unterschiedlich ausgeprägte Strecken: Der Radweg „Giro dell’Isola in bicicletta“ ist eine leichte Fahrradtour über 9,4 Kilometer mit einer angegebenen Dauer von 90 Minuten. Die MTB-Route auf Monte Isola umfasst 11,9 Kilometer und 400 Höhenmeter; ihre Dauer beträgt etwa 1 Stunde und 45 Minuten. Die verschiedenen Längen, Anforderungen und Zeitangaben helfen Ihnen, aktive Tage passend zu planen.

Kirchen, Fresken und Inselgeschichte

Monte Isola verbindet Landschaft mit Sakralkunst. Im Oratorio di San Rocco in Peschiera Maraglio sind wertvolle Fresken aus dem 16. Jahrhundert erhalten, die Romanino zugeschrieben werden. Die Kirche San Giovanni Battista in Carzano ersetzte ein religiöses Gebäude aus dem 15. Jahrhundert und wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Ihre Deckenfresken aus dem 18. Jahrhundert zeigen die Taufe Christi, Geschichten des heiligen Johannes des Täufers und verschiedene biblische Episoden.

Die Festa di Santa Croce wird seit 1950 alle fünf Jahre gefeiert. In Carzano und Novale fertigen die Einwohner dabei Blumen aus Papier von Hand an. Der festgelegte Rhythmus ist ein konkreter Faktor für die Reiseplanung.

Zur historischen Seite gehören außerdem die Rocca Martinengo in Sensole, die im 14. Jahrhundert von der Familie Oldofredi in Auftrag gegeben wurde, und das Museo della Rete in Porto. Es zeigt Dokumente, historische Fotografien und Gegenstände, die mit einer für die Wirtschaft der Insel grundlegenden Tätigkeit verbunden sind. Eine kleine Kirche war die erste Pfarrei der Insel; ihre historische Bezeichnung lautet in einem 1410 zusammengestellten Katalog der Güter der Diözese Brescia „Santa Maria de curis“.

Traditionen mit Geschmack

Auch die Küche trägt den Inselcharakter. Die Tradition der getrockneten Sardinen aus dem Iseosee ist besonders mit den Fischern von Monte Isola verbunden. Die Salami von Monte Isola wird in Cure, Masse, Olzano und Senzano aus von Hand geschnittenem Fleisch hergestellt und in Kellern namens „cà del salam“ geräuchert. Auf Monte Isola gibt es etwa 15.000 Olivenbäume; die geernteten Oliven werden zur Ölmühle „La masna de l’isola“ gebracht.

Die Insel vom Wasser aus

Bei der Bootstour wird die Insel Loreto umrundet. Anschließend führt die Route an der Ostküste von Monte Isola entlang und danach um die kleine Bucht der Insel S. Paolo.

Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem Montichiari, Braone, Montirone, Muscoline, Gavardo, Drugolo, Prevalle und Bornato aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.

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