Nasino-Borgo: Monte Galero, Kirchen und Höhlen
Unterkünfte in Nasino-Borgo
Nasino-Borgo zwischen Val Pennavaira und Monte Galero
Nasino liegt im oberen Val Pennavaira. Die alpine Landschaft der Gemeinde besteht aus dolomitischen Felsen mit Meeresfossilien und hoch gelegenen Weiden. Durch die Gemeinde verläuft die SP 14 del Pennavaire. Der Monte Galero ist 1.708 Meter hoch, und Nasino ist ein Ausgangspunkt für Ausflüge zu diesem Berg. Ein Ausflug zum Monte Galero lässt sich daher in Nasino beginnen.
Schutzgebiete und alpine Arten
Zum Naturraum gehören zwei ausgewiesene Schutzgebiete. Das Area protetta Provinciale Monte Galero umfasst die Gemeinde Nasino, ebenso das Area protetta Provinciale Castellermo - Rocca Livernà. Im Area protetta Provinciale Monte Galero kommen zahlreiche seltene oder geschützte Arten vor. Dort befindet sich außerdem das südwestlichste Arealrandvorkommen von Tetrao tetrix in den Alpen. Die Schutzgebiete reichen damit thematisch von den Berglandschaften des Monte Galero bis zu den besonderen Tierbeständen dieses Alpenraums.
Von Vignoletto zur Cappella di San Sebastiano
Von der Frazione Vignoletto aus ist die Cappella di San Sebastiano über einen Maultierpfad in wenigen Minuten erreichbar. Das Gebiet der Gemeinde Nasino ist außerdem ein Ziel für Pilzsammler. Der Maultierpfad führt von der Frazione Vignoletto zu einem konkreten Sakralbau, während für Pilzsammler das Gemeindegebiet von Nasino das Ziel ist. So lässt sich ein kurzer Weg zu einer Kapelle mit dem eigenständigen Interesse an der Pilzsuche verbinden.
Archäologie zwischen Epigravettien und Römerzeit
Die Arma di Nasino weist vierzehn aufeinanderfolgende archäologische Schichten auf. In der Arma di Nasino wurden zwei prähistorische Bestattungen gefunden; außerdem erbrachte sie archäologische Funde aus der Zeit vor etwa 9.000 Jahren. Die Höhlen im Tal von Nasino wurden vom späten Epigravettien bis in die römische Zeit von dauerhaft oder saisonal ansässigen Gemeinschaften genutzt. Die Höhlennutzung umfasst damit eine lange Folge menschlicher Präsenz im Tal, von der Zeit des späten Epigravettien bis zur römischen Epoche.
Kirchen, Kapellen und Fresko
Der heutige Bau des Santuario della Natività di Maria Santissima stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Grundriss ist oktogonal; an ihn schließt sich ein Presbyterium an, und eine Kuppel überwölbt den Bau. Die Cappella dell’Annunziata stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bei der Chiesa parrochiale di San Giovanni Battista sind Ursprünge ab dem 13. Jahrhundert belegt. Sie ist die Mutterkirche des Tals.
Die Ruderi della Cappella di San Pietro sind eine ländliche Kirche in Località Giraia. In den Ruderi der Cella der Cappella della Madonna della Neve befindet sich ein Fresko mit der Madonna mit Kind und zwei Heiligen. Eine Inschrift an seiner Basis datiert es auf den 29. Juli 1617. Neben den größeren Sakralbauten gehören damit auch ländliche Kirchenreste und ein genau datiertes Fresko zu den religiösen Orten in Nasino.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Ortovero, Carbuta, Vezzi San Giorgio, Piana Crixia, Celle Ligure, Varazze, Cisano Sul Neva und Spinetta
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savona.