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Mercato Saraceno: Wege, Geschichte und Wein im Savio-Tal

Unterkünfte in Mercato Saraceno

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mercato Saraceno liegt an der historischen Route durch das Savio-Tal, einem natürlichen Verbindungskorridor zwischen der Via Emilia und dem Val Tiberina. Die Landschaft verbindet bewirtschaftete Hügel, Waldgebiete und Badlands mit Wegen durch von Wildbächen eingeschnittene Canyons.

Wege durch Hügel, Wald und Canyons

Für Wander- und Radtage stehen mehrere charakteristische Routen zur Auswahl. Der Anstieg zum Barbotto beginnt an der Brücke über den Savio in Mercato Saraceno, führt nach Perticara und ist Teil des bekannten Radrennens Nove Colli. Der Sentiero di Falcino gehört zu einem Abschnitt des Cammino di San Vicinio. Rund um den Borgo di Linaro verlaufen die Sentieri del Tasso als Wegenetz, während der Sentiero della Contessa zu den Überresten eines antiken Turms führt, der mit einem Gefängnis und einer Falltür ausgestattet war.

Am Fosso Sassignolo prägen sehr dichte Vegetation sowie eine reiche und vielfältige Vogelwelt das Landschaftserlebnis. Damit lassen sich aktive Tage unterschiedlich gestalten: Sie können den Schwerpunkt auf eine sportliche Route, auf Wege durch bewaldete und von Wasserläufen geprägte Landschaften oder auf Naturbeobachtungen legen. Gerade bei einer Reise mit mehreren Interessen hilft diese Auswahl, vor der Suche nach einer Unterkunft den gewünschten Urlaubsschwerpunkt festzulegen.

Historische Orte und sakrale Baukunst

Auch die Umgebung des Ortskerns bietet ungewöhnliche historische Anknüpfungspunkte. Monte Sasso liegt etwa fünf Kilometer vom Ortszentrum entfernt und ist ein kleines mittelalterliches ländliches Dorf. Sichtbare Teile der Befestigungsmauer des Castrums sind dort erhalten. Die Pieve Santissimi Cosma e Damiano liegt etwa 1 km vom historischen Zentrum entfernt und gilt als älteste Kirche des Gebiets von Mercato Saraceno. Sie wurde um die Mitte des 9. Jahrhunderts über den Überresten eines antiken, der Göttin Isis geweihten Tempels aus dem 1. Jahrhundert errichtet.

Die Pieve di Monte Sorbo ist auf das 8. Jahrhundert datierbar. Im Mittelalter wurde sie von Pilgern auf dem Weg nach Rom besucht; ein angrenzendes Hospiz bot ihnen eine sichere Unterkunft. Bemerkenswert ist der seltene Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes. Säulen römischen Ursprungs aus dem 1. Jahrhundert gliedern den Bau in drei Schiffe. Im Ort selbst wurde die Pfarrkirche Chiesa di Santa Maria Nuova Ende des 14. Jahrhunderts von den Augustinern gegründet und dominiert die Piazza Mazzini, den Hauptplatz.

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Für einen weiteren kulturellen Akzent steht der Palazzo Dolcini. Er wurde 1927 nach einem Entwurf des Architekten Ugo Dolcini (1871–1927) im Liberty- und Art-déco-Stil errichtet. Die Raccolta Museale di Arte Sacra befindet sich im alten Borgo di Mezzo und zeigt unter anderem ein Gemälde der Kreuzigung Christi von Lorenzo Ferri. Das Gebäude, in dem sich die Sammlung befindet, wurde 1642 errichtet. Von der Ponte Vecchio ist seit dem 12. Jahrhundert die Rede; heute ist im Flussbett nur noch der zentrale Pfeiler erhalten.

Wein, Weinberge und lokale Besonderheiten

Mercato Saraceno lässt sich außerdem über seine Weinlandschaft und regionale Spezialitäten entdecken. Tenuta Casali bietet nach Reservierung eine E-Bike-Tour auf ausgewiesenen Wegen durch die Weinberge an, die ein Glas Mercato Saraceno DOC Famoso einschließt. Im historischen Weiler Monte Sasso, etwa 2 km von Mercato Saraceno entfernt, bietet Castello Montesasso nach Reservierung Weinverkostungen sowie Besuche in den Weinbergen an. Eine weitere lokale Besonderheit ist das Dolce Porcospino, das Mitte des 20. Jahrhunderts von den Schwestern Manzelli in Mercato Saraceno erfunden wurde.

Welcher Ausgangspunkt passt zu Ihrer Reise?

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus können Sie zunächst entscheiden, ob Ihre Reise stärker von Wegen und Landschaft, von sakraler Baukunst und Ortsgeschichte oder von Wein und regionalen Eigenheiten geprägt sein soll. Mercato Saraceno selbst bietet den Bezug zum historischen Ortskern, zu Piazza Mazzini und zur Route entlang des Savio. Monte Sasso eröffnet einen ländlichen historischen Schwerpunkt mit sichtbaren Befestigungsresten sowie den genannten Weinangeboten.

Für die weitere regionale Orientierung können Sie außerdem Forlì, Gambettola, Sala, Montecchio, Montiano, Fiumana, Santa Sofia und Sogliano Al Rubicone erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Forlì-Cesena.

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