Emilia-Romagna: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

File:Emilia-Romagna WLM Italy 2019-2023.png File:Emilia-Romagna WLM Italy 2019-2023.png Foto: Work by Densitydesign (Politecnico di Milano) & Wikimedia Italia via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Emilia-Romagna verbindet Geschichte, regionale Herstellung und geschützte Landschaften.

Kultur und Geschichte

In Ravenna umfasst die UNESCO-Welterbestätte der frühchristlichen Monumente acht Monumente. Sie repräsentieren die architektonische und künstlerische Entwicklung zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. Zu den prägenden Elementen gehören die Mosaike: Sie zählen zu den am besten erhaltenen Beispielen dieser Kunstform in Europa und verbinden westliche und östliche Motive und Techniken. Die Mosaiktradition und -technik gehört zur kulturellen Identität Ravennas. Aktivitäten zur Vermittlung, Ausbildung, Erhaltung und Aufwertung der Mosaikkunst halten sie lebendig.

Auch Modena bewahrt markante Zeugnisse verschiedener Epochen. Die Piazza Grande liegt an der historischen Via Emilia im mittelalterlichen Stadtzentrum. Die Kathedrale und der Torre Civica gelten zusammen als herausragendes Beispiel der frühromanischen Kunst, verbunden mit außergewöhnlicher architektonischer und bildhauerischer Qualität. Ferrara wiederum war die erste Renaissance-Stadt, die nach einem komplexen Stadtplan entwickelt wurde. Im ferraresischen Po-Delta ist die ursprüngliche Renaissancelandschaft noch in der Landschaftsgestaltung der Region im 21. Jahrhundert erkennbar.

Essen und Handwerk

Die regionale Küche lässt sich auch über ihre Herstellungsgeschichte kennenlernen. Käsereien, Schinkenhersteller und Balsamico-Essigmanufakturen in der Emilia-Romagna organisieren Führungen, die mit einer Verkostung enden. In der Rocca Sforzesca in Dozza befindet sich eine Dauerausstellung mit mehr als 1.000 Weinen, Destillaten und Balsamico-Essigen.

In der Enoteca Regionale dell’Emilia-Romagna in Dozza können Besucher jedes Etikett in der hauseigenen Weinbar verkosten und kaufen. Außerdem finden dort regelmäßig Treffen mit Produzenten statt. Über das gesamte Gebiet verteilt gibt es 24 Museen, die den lokalen typischen Produkten gewidmet sind und deren Geschichte, Menschen und Herstellungstechniken vermitteln. In Casa Artusi lehren die „Mariette“ die Zubereitung der piadina romagnola und der Sfoglia sowie von frischer Eierpasta, die von Hand geknetet und mit dem Nudelholz ausgerollt wird.

Natur

Das Schutzgebietsnetz der Emilia-Romagna reicht vom Apenninenkamm bis zur Adriaküste. Es umfasst 2 Nationalparks, 1 interregionalen Park, 14 Regionalparks und 17 Naturschutzgebiete. In diesen Räumen werden 73 verschiedene Lebensräume, mehr als 2.700 Pflanzentypen und über 350 Wirbeltierarten geschützt und bewahrt.

Eine besondere Landschaft bildet der Regionalpark der Emilia-Romagna im Po-Delta. Er liegt südlich des Po, gegenüber dem Regionalpark Venetiens nördlich des Flusses. Die Landschaft des ferraresischen Po-Deltas reicht vom Fluss Po bis zu den Valli di Comacchio. Der Regionalpark Po-Delta bietet spezielle Routen zum Birdwatching, ausgestattete Bereiche und Beobachtungsplätze.

Küste und Rad

Zur maritimen Seite der Region gehört die Riviera Romagnola. Ihre Strände erstrecken sich über mehr als 110 Kilometer. Die Ciclovia dei Gessi di Gaibola kann vom Bahnhof San Lazzaro di Savena oder vom Bahnhof Ozzano dell’Emilia aus begonnen werden, ist etwa 21 Kilometer lang und wird wegen ihrer beträchtlichen Anstiege für Mountainbikes empfohlen.

Weitere regionale Ziele

Die regionale Auswahl umfasst Bologna, Ferrara, Forlì-Cesena, Modena, Parma, Piacenza, Ravenna, Reggio Emilia und Rimini.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Italien.

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