Howrah: Kultur, Flüsse und Natur
Unterkünfte in Howrah
Howrah liegt am westlichen Ufer des Hooghly, der Stadt Kolkata gegenüber. Im Distrikt begegnen Ihnen spirituelle Orte, Häuser mit literarischer und baulicher Geschichte, ein botanischer Garten und Flusslandschaften. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren: etwa nach Kultur und Geschichte, nach einem Ausflug ans Wasser oder nach Naturbeobachtungen im Winter. Für die Wahl einer Ferienwohnung in Howrah ist daher vor allem die Frage hilfreich, welche dieser Seiten des Distrikts Sie erkunden möchten.
Kulturstätten und Geschichte
Belur Math wurde 1897 von Swami Vivekananda gegründet und ist der weltweite Hauptsitz der Ramakrishna Math and Mission. Der Ort verbindet eine konkrete historische Gründung mit seiner Bedeutung für diese Organisation. Für einen Besuch sind die angegebenen Öffnungszeiten hilfreich: morgens ist Belur Math von 6:30 bis 11:30 Uhr geöffnet, nachmittags von 16:00 bis 21:00 Uhr. Sie können Ihren Tag entsprechend auf eines dieser Zeitfenster ausrichten.
Eine andere literarische Spur führt nach Samata Bera. Dort, im Distrikt Howrah, liegt am Ufer des Rupnarayan-Flusses Saratchandra Kuthi, auch Sarat Smriti Mandir genannt. Das Haus war das Zuhause des bengalischen Schriftstellers Sarat Chandra Chattopadhyay und ist gemäß dem West Bengal Heritage Commission Act von 2001 (IX) als historische Stätte geschützt. Wer sich für Literaturgeschichte interessiert, findet hier einen konkreten Bezug zwischen einem Schriftsteller und seinem früheren Zuhause.
Auch Andul Rajbari ist eine historische Kulturerbestätte im Distrikt Howrah. Vom Bahnhof Andul aus ist sie in etwa 15 Minuten zu Fuß über 1,2 Kilometer erreichbar. Weitere historische Orte setzen andere Akzente: Der Damodar-Tempel der Familie Mandal steht im Dorf Jhikira und wurde 1769 erbaut. Bhot Bagan Math war der erste tibetisch-buddhistische Tempel im Tiefland Indiens. Das Railway Museum in Howrah wurde 2006 gegründet, um die Geschichte der Eisenbahnen im Osten Indiens zu zeigen. Diese Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt, von religiöser Geschichte bis zur Eisenbahngeschichte.
See, Garten und Flüsse
Der Indian Botanical Garden zeigt seltene Pflanzen und verfügt über eine Sammlung von mehr als 12.000 Exemplaren. Zu seinen besonderen Merkmalen zählt außerdem ein 250 Jahre alter Banyanbaum. Der Garten ist damit ein eigener Schwerpunkt für alle, die Pflanzen und botanische Vielfalt in ihre Reise einbeziehen möchten.
Am Santragachhi Jheel steht dagegen der See und seine Vogelwelt im Mittelpunkt. Der große See liegt neben dem Bahnhof Santragachhi. Im Winter, besonders im Dezember und Januar, zieht er zahlreiche Zugvögel an. Vom Bahnhof Santragachi Junction aus ist der See in etwa 7 Minuten zu Fuß über 650 Meter erreichbar. Die ungefähre Wegstrecke und die saisonale Besonderheit helfen Ihnen, diesen Ausflug zeitlich und thematisch einzuordnen.
In Gadiara treffen die drei Flüsse Hughli, Rupnarayan und Damodar aufeinander. Eine Flussfahrt bei Sonnenuntergang zählt dort zu den touristischen Aktivitäten; außerdem ist Gadiara ein Picknickort im Distrikt Howrah. Wenn Sie einen Aufenthalt mit Flussbezug planen, bietet dieser Ort einen anderen Schwerpunkt als die Kulturstätten oder der botanische Garten. Im Garchumukh Deer Park ist Picknicken ebenfalls möglich, und der Damodar-Fluss fließt am Park entlang. Der Park liegt im Distrikt Howrah unter dem Verwaltungsblock Shyampur-1. Damit lässt sich bei der Reiseplanung zwischen einem Flusszusammentreffen in Gadiara und dem Park am Damodar unterscheiden.
Als direktes Ziel auf der nächstgelegenen Seitenebene finden Sie auch Chakpara. Weitere Ziele im selben übergeordneten Gebiet: Nadia, Malda, Darjeeling, North 24 Parganas, West Medinipur, Purulia und Jalpaiguri.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westbengalen.