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Bagalkot: Felsentempel, Chalukya-Geschichte und Flussorte

Unterkünfte in Bagalkot

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Distrikt Bagalkot erzählen Höhlentempel, historische Tempelanlagen und Flusslandschaften von unterschiedlichen Seiten der Region. Besonders markant sind die aus dem Fels gehauenen Tempel von Badami, die Architektur von Aihole und Pattadakal sowie die Orte am Malaprabha und am Zusammenfluss von Krishna und Malaprabha. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zunächst zu überlegen, ob Kulturstätten, Naturerlebnisse oder eine Mischung aus beidem im Mittelpunkt stehen sollen.

Felsentempel und Chalukya-Geschichte

Badami besitzt vier Höhlentempel: drei brahmanische und einen jainistischen. Höhle III ist die größte. Eine Inschrift datiert die Errichtung des Heiligtums auf 578 n. Chr. Der Blick auf die Höhlen verbindet so die Felsarchitektur mit einer konkreten historischen Zeitangabe. In Badami Fort ist Malegitti Shivalaya Shiva geweiht und gilt als möglicherweise ältester Tempel der dortigen Tempelgruppe.

Auch Aihole bietet einen eigenen Zugang zur Baugeschichte: Der Meguti-Tempel wurde 634 n. Chr. auf einem kleinen Hügel errichtet und gilt als Beleg für die frühe Entwicklung der dravidischen Architektur. Aihole war vom 6. bis zum 8. Jahrhundert einst Hauptstadt der frühen Chalukya-Dynastie. Wer sich für Steinmetzarbeiten interessiert, kann dort einen geführten Rundgang zu den historischen Stätten wählen; Guides erläutern dabei die alten Arbeiten im Stein.

In Pattadakal steht der Virupaksha-Tempel, den Königin Lokamahadevi erbauen ließ. Ursprünglich trug er den Namen Lokeshwara. Im Tempelkomplex befindet sich außerdem eine vom Archaeological Survey of India betreute Skulpturengalerie. Pattadakal ist mit seinem großen Tempelkomplex eine UNESCO-Welterbestätte im Distrikt Bagalkot. Am Standort Pattadakal-Badami-Aihole sind mehr als 150 hinduistische, jainistische und buddhistische Monumente sowie archäologische Fundstücke aus dem 4. bis 10. Jahrhundert n. Chr. erhalten.

Tempelorte und unterschiedliche Schwerpunkte

Mahakuta ist ein wichtiger hinduistischer Wallfahrtsort; dort befindet sich auch ein bekanntes Shaiva-Kloster. Die Tempel von Mahakuta wurden von frühen Königen der Badami-Chalukya-Dynastie errichtet und stammen aus dem 6. oder 7. Jahrhundert n. Chr. In Kudala Sangama liegt der Sangamanatha-Tempel, der während der Kalyana-Chalukya-Zeit erbaut wurde, Shiva geweiht ist und kürzlich renoviert wurde. Der Aikya Mantapa in Kudala Sangama ist Basavannas Begräbnisstätte und besitzt vier Pfeiler aus der Chalukya-Zeit. Diese Orte erweitern den kulturellen Blick um religiöse Geschichte und verschiedene Bauzeiten.

Flusslandschaft, See und Felsen

Pattadakal liegt am Ufer des Malaprabha. Kudala Sangama liegt dort, wo Krishna und Malaprabha zusammenfließen. Unterhalb der Höhlentempel von Badami befindet sich der Agastya-See; seine ruhige Wasseroberfläche spiegelt die Sandsteinfelsen. Wer neben Tempelanlagen auch Landschaftseindrücke sucht, findet damit unterschiedliche Motive: Flussufer, einen Zusammenfluss und den See unter den Felsen.

An den roten Sandsteinfelsen von Badami wird geklettert. Örtliche Guides können Anfängern einen sicheren Einstieg ermöglichen. Vom Meguti Hill in Aihole lässt sich der Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang beobachten. Für Familien, die mit verschiedenen Interessen reisen, bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: historische Steinmetzarbeiten, religiöse Architektur, Felsklettern oder der Blick vom Hügel. Diese Möglichkeiten stehen für eigene Erlebnisse und sollten nicht als ein gemeinsamer Rundweg verstanden werden.

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Feste, Anreise und regionale Küche

Das Chalukya Utsava ist ein jährlich stattfindendes Kultur- und Heritage-Festival in den historischen Städten Badami und Aihole in Nordkarnataka. Es dauert zwei oder drei Tage und findet gewöhnlich Anfang Februar statt. In Pattadakal findet das Virupaksha-Tempelwagenfest im März statt. Wenn Sie Ihre Reise an einem Fest ausrichten möchten, sind diese unterschiedlichen Termine und Orte wichtige Orientierungspunkte.

Badami besitzt einen eigenen Bahnhof mit direkten Zugverbindungen nach Bangalore, Hubli, Bijapur und Goa. Nachtzüge benötigen etwa 10 bis 11 Stunden. Auch der Bahnhof Bagalkot ist mit größeren Städten in Karnataka und Maharashtra verbunden.

Zur regionalen Küche von Badami gehören Jowar Rotti mit Ennegayi, einem gefüllten Auberginen-Curry, sowie ein mild scharfes Erdnuss-Kokos-Chutney. Wenn Sie lokale Gerichte in Ihre Reise einbeziehen möchten, ergänzt dieser kulinarische Schwerpunkt die Tempel- und Landschaftserlebnisse. Weitere Orte zum Entdecken sind Bagalkot und Satti.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karnataka.

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