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Bijapur

Unterkünfte in Bijapur

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bijapur zeigt sich durch Grabmäler, Moscheen und eindrucksvolle architektonische Einzelheiten. Besonders reizvoll sind die Unterschiede: Feine Steinfiligranarbeiten, Kalligrafie oder ungewöhnliche Formen setzen an anderen Bauwerken eigene Akzente. Die beschriebenen Bauwerke befinden sich in Vijayapura: Vijayapura.

Grabmäler, Paläste und besondere Formen

Gol Gumbaz ist das Grabmal von Mohammed Adil Shah. Seine Whispering Gallery ist für ihre Akustik bekannt: Selbst leise Geräusche können in 37 Metern Entfernung deutlich gehört werden. Zum Komplex gehören außerdem eine Moschee und das Naqqar Khana, das heute als Museum genutzt wird. So stehen Grabmal, religiöses Bauwerk und Museum innerhalb desselben beschriebenen Komplexes nebeneinander.

Ibrahim Rouza umfasst zwei Gebäude: das Grabmal von Ibrahim Adil Shah und eine Moschee. Feine Steinfiligranarbeiten und dekorative Arbeiten prägen den Schmuck der Anlage. Ein Weg durch formale Gärten führt zu ihr. Gagan Mahal setzt einen anderen architektonischen Akzent: Der Bau wurde etwa 1561 als königliche Residenz und Durbar-Halle errichtet. Sein zentraler Bogen hat eine Spannweite von 60 Fuß 9 Zoll.

Bara Kamaan ist das unvollendete Grabmal von Ali Adil Shah II. Die Plattform ist 20 Fuß hoch, das erhöhte Fundament misst 215 Fuß im Quadrat; ein Garten umgibt das Bauwerk. Bei Asar Mahal treffen wiederum verschiedene Details aufeinander: Mohammed Adil Shah ließ es etwa 1646 als Justizhalle errichten. Im Obergeschoss befinden sich Räume mit Fresken, vor der Vorderseite liegt ein quadratisches Becken. Das Bauwerk diente auch zur Aufbewahrung von Haaren aus dem Bart des Propheten.

Moschee, Kanone und religiöse Traditionen

Die Jamia Masjid wurde von Adil Shah I. zwischen 1558 und 1580 erbaut. Ihre Gebetshalle weist 2250 Musallahs auf, die jeweils für eine betende Person ausgelegt sind. Am Mihrab an der Westwand stehen Zeilen aus dem Koran in vergoldeter Kalligrafie im Mittelpunkt. Wer sich für sakrale Architektur interessiert, findet hier konkrete Besonderheiten sowohl in der Gestaltung des Gebetsraums als auch im Schmuck des Mihrabs.

Ein markantes Geschichtszeugnis ist die Kanone Malik-E-Maidan: Sie wurde 1549 in Ahmednagar gegossen, wiegt 55 Tonnen und gilt als eine der größten mittelalterlichen Kanonen Indiens. Ihre Mündung ist als Kopf eines Löwen gestaltet, der einen Elefanten verschlingt. Damit bietet sie einen deutlichen Kontrast zu den fein gearbeiteten Ornamenten von Ibrahim Rouza.

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Bei Vijayapura liegt außerdem die Sahasraphani Parshwanatha Basadi, ein bedeutendes Jain-Pilgerzentrum. Dort befindet sich ein etwa 1500 Jahre altes Idol aus schwarzem Stein mit einem Heiligenschein aus 1008 miteinander verbundenen Schlangenköpfen. In der Basadi findet an Neumondtagen um 10:00 Uhr und an Vollmondtagen um 9:00 Uhr ein Milch-Salbungsritual statt. Eine andere religiöse Sehenswürdigkeit ist die 85 Fuß hohe Shiva-Statue in Shivagiri an der Ukkali Road.

Lokale Küche und weitere Reiseeindrücke

Jolada Rotti und Ennegayi gehören zu den mit Vijayapura verbundenen lokalen Speisen und kulinarischen Traditionen. Das Navarasapur Utsav ist ein nach Navarasapur benanntes Musik- und Kulturfestival. Für einen Besuch in Vijayapura wird die Zeit von Oktober bis März empfohlen. Im näheren Umfeld des Reiseziels bietet der Japanese Garden Lake im Almatti Picnic Spot eine Möglichkeit zum Bootfahren. Der Almatti-Damm liegt am Rand der Distrikte Vijayapura und Bagalkot.

Bijapur eignet sich als Suchziel für Reisende, die ihre Ferienwohnung mit einem Schwerpunkt auf Baukunst, religiösen Orten oder lokaler Küche verbinden möchten. Diese Interessen ergeben unterschiedliche thematische Schwerpunkte für die Reise, ohne dass dafür ein bestimmtes Unterkunftsangebot vorausgesetzt werden muss.

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