Zum Inhalt

Pikoulianika: Bergblicke, Quellen und Geschichte

Unterkünfte in Pikoulianika

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Pikoulianika ist eine kleine traditionelle Siedlung auf 600 Metern Höhe. Weite Ausblicke auf das Tal von Sparta, den Parnonas und die Burgstadt Mystras prägen den Landschaftseindruck. Bergkulisse und historische Umgebung stehen damit gleich zu Beginn nebeneinander. Wenn Sie eine Ferienwohnung für Ihren Aufenthalt auswählen, können Sie abwägen, ob Höhenwege, Ausblicke oder Ortsgeschichte im Mittelpunkt stehen sollen. Pikoulianika bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für diese unterschiedlichen Interessen.

Berglandschaft und Wege

Zum Gipfel Koufovouni auf 1.850 Metern führt ein Bergpfad, dessen Start im Ortszentrum liegt. Die Route Pikoulianika–Kanelakia–Koufovouni führt von der Straße, die den Ort durchquert, über einen Feldweg und einen Pfad zur Gaïdourorachi auf 1.392 Metern und weiter zum Gipfel. Eine weitere Route verläuft von der durch Pikoulianika führenden Straße etwa 950 Meter nach Nordosten bis zum Oberen Tor der Burg von Mystras. Die Ziele setzen unterschiedliche Akzente: Auf der einen Strecke stehen zwei Höhenziele im Mittelpunkt, auf der anderen das Tor der Burgstadt. Für die Tagesplanung können Sie daher zuerst überlegen, ob Ihre Gruppe eher eine Bergroute oder den Mystras-Bezug wählen möchte. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die lokalen Bedingungen und den Zugang.

Quellen, Überlieferung und Ortsgeschichte

In Pikoulianika treten an mehreren Stellen Quellen mit unterschiedlich starkem Wasseraustritt zutage. Die größte Quelle liegt am östlichsten Punkt des Ortes, an einem Platz namens „Kyparissi“. Nahe der Quelle befinden sich Gebäudereste, die der mündlichen Überlieferung zufolge mit der Legende „The Kyparissi (Cypress) of Mystras“ verbunden sind. Hier kommen ein Naturmerkmal, Gebäudereste und eine lokale Erzählung zusammen. Die Legende gibt dem Platz einen kulturellen Bezug, während die Quelle den konkreten geografischen Anker bildet.

Auch die Ortsgeschichte bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Die Pfarrei Ag. Theodoroi stammt aus dem Jahr 1828, und das alte Schulgebäude im Zentrum dient als kleines Geschichtsmuseum. Der Ortsname Pikoulianika leitet sich vom Familiennamen Pikoula ab; die Familie prägte die Gegend von 1700 bis 1900. Das Jahr 1828 liegt innerhalb dieser Prägungszeit und ergänzt die Namensgeschichte um einen weiteren zeitlichen Bezug. Pfarrei, Schulgebäude und Familienname eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Ortes.

Anzeige

Westlich von Pikoulianika liegt in der näheren Umgebung der Berg Latzinikos auf 1.591 Metern Höhe. Sein Name hat slawischen Ursprung; in der Antike hieß der Berg Evoras. Im Vergleich zum Gipfel Koufovouni auf 1.850 Metern ist Latzinikos niedriger; zugleich bringt er eine eigene Namensgeschichte in den Blick. So lässt sich die Gebirgslandschaft sowohl anhand ihrer Höhenziele als auch ihrer kulturellen Bezüge erkunden.

Weitere Reiseziele entdecken: Mirtia, Platanos, Skoutari, Kamares, Elafonisos, Neapoli Vion, Koita, Lakonia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lakonien.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.