Vorgeschichte und Kultur
Archäologische Ausgrabungen in Saint-Césaire legten 1979 die Überreste einer jungen Neandertalerin frei, die den Spitznamen Pierrette erhielt. Das Paléosite ist Europas erstes Zentrum für die Vermittlung der Vorgeschichte. Mit dem Szenografiebereich „L'incroyable expédition“ bietet es eine interaktive Vorgeschichtserfahrung, bei der Besucher in die Rolle angehender Archäologen schlüpfen.
Die Église Saint-Cézaire hatte ihre Hauptbauphase im 12. Jahrhundert und ist seit dem 4. September 1913 per Erlass als historisches Monument eingestuft.
Das Musée des Bujoliers stellt den Charentais-Dialekt heraus und widmet ein eigenes Ausstellungselement dem Theaterstück „La Mérine à Nastasie“. Es dokumentiert die örtlichen Töpfer, die als Bujoliers bezeichnet wurden; ihre 200 Jahre währende Herstellungstätigkeit endete zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Außerdem präsentiert das Museum die Saintonge anhand von Sammlungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Aktivitäten
Die Fahrradrunde „La Vallée du Coran“ ist an die Flow Vélo angebunden und führt durch die natürlichen und bewaldeten Landschaften des Coran-Tals. Die Pisciculture de Saint-Césaire bietet täglich von 10 bis 19 Uhr die Möglichkeit zum Angeln.
Les Ânes de la Rêverie bietet zweistündige Ausflüge, Halb- und Ganztageswanderungen sowie mehrtägige Wanderrouten mit Eseln in der Nähe des Paléosite von Saint-Césaire an.
Umgebung
Das Château Royal de Cognac ist ein Schloss im weiteren regionalen Umfeld von Saint-Césaire. In der Umgebung von Saint-Césaire liegen die Ruinen der Abbaye de la Frenade, die Cathédrale Saint-Pierre als Kirche sowie Saint Eutrope de Saintes als weitere Kirche. Der Parc François-Ier ist ein Park im weiteren regionalen Umfeld von Saint-Césaire.