Natur
Das ZNIEFF „Les prairies inondables de Gimont“ in Escornebœuf besteht aus natürlichen und naturnahen Überschwemmungswiesen entlang der Gimone. Zur Feuchtgebietslandschaft gehören große Bäume, Hecken, Teiche, Kanäle, Schleusen und Klappenbauwerke. Das Feuchtwiesengebiet bildet eine Bocage-Landschaft und beherbergt eine artenreiche Biodiversität.
In Escornebœuf eine Ferienwohnung zu mieten, kann Teil der eigenen Reiseplanung sein.
Kultur und Geschichte
Die heutige Pfarrkirche von Escornebœuf ist die Église Sainte-Quitterie und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihr Chorabschluss ist nach Westen ausgerichtet, entgegen der traditionellen Ausrichtung nach Osten, und die Kirche wurde unter Wiederverwendung von Materialien aus zwei früheren Kirchen errichtet. In der Église Sainte-Quitterie ist außerdem eine Statue der Sainte Quitterie aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.
Die Chapelle Saint-Jean de Las Monges ist eine Kapelle. Ihr Schiff endet in einer tonnengewölbten Apsis mit zwei mit Tieren verzierten Kapitellen. Der Standort der früheren Église Sainte-Marie de la Garnison ist durch den Grabstein des 1773 verstorbenen Pfarrers François Sudre gekennzeichnet. Das ursprüngliche Dorf von Escornebœuf lag nahe der Marcaoue und wurde nach wiederholten Überschwemmungen verlegt.
Lokale Produkte
Safran d’en Marre ist in Escornebœuf als lokales Produktangebot aufgeführt. Während der Safransaison, zwei Wochen im Oktober und November, bietet Safran d’en Marre einen immersiven Besuch auf dem Safranhof an. Außerdem bietet Safran d’en Marre Führungen und Produktverkostungen an.
Unterwegs
Das Dorf Escornebœuf kann jederzeit individuell und selbstständig besichtigt werden. Die Route „De Sainte-Marie à Escornebœuf“ ist als schwierige, 19,6 Kilometer lange E-Bike-Route ausgewiesen und sieht einen Halt an der Chapelle Saint-Jean vor.
Weitere Ziele: Larroque-Saint-Sernin, Perchède, Plieux, Ayguetinte, Gondrin, Solomiac, Razengues, Seissan