Gramazie ist ein halbkreisförmig entlang einer Straße angelegtes Dorf. Außerdem gehört der Ort zu den Dörfern, deren Häuser in konzentrischen Kreisen um eine Kirche oder ein Schloss angeordnet sind.
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Kultur und Geschichte
Im Ort steht die Église Notre-Dame. Sie ist eine einschiffige, nicht überwölbte Kirche; ihr leicht länglicher rechteckiger Vorbau ist mit Liernen und Tiercerons überwölbt. Die Église Notre-Dame ist teilweise als historisches Monument geschützt. Die Eintragung vom 14. April 1948 gilt jedoch nicht für die Nordkapelle.
Das Château de Gramazie gilt als ehemalige Abtei aus dem 9. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde es in einen landwirtschaftlichen Betrieb umgewandelt.
In der Umgebung von Gramazie liegt das Kloster Notre-Dame de Prouille. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich die historische Stätte Château de Baudrigue, das Schloss Château Comtal und die historische Stätte Abbaye Sainte-Marie de Beaulieu.
Natur
Die ZNIEFF „Collines du Bas Razès“ umfasst 199 Hektar von Gramazie; das entspricht 6 Prozent der Fläche des Schutzgebiets. Sie umfasst auch Teile von Gramazie und bewirtschaftete Hügel rund um das Tal des Flusses Sou.
In der Umgebung von Gramazie liegen die Gipfel Mont Naut, Pique de Montsec und Sarrat de la Barthe. Im weiteren regionalen Umfeld liegt außerdem der Gipfel Saint-Pierre-le-Clair.
Wein
Gramazie liegt im geografischen Gebiet der Appellation Malepère. Die Appellation d’Origine Contrôlée Malepère ist roten und roséfarbenen Stillweinen vorbehalten.
Weitere Orte: Fontcouverte, Peyriac-Minervois, Roquetaillade, Cuxac-D'aude, Mailhac, Ribaute, Caunette-Sur-Lauquet, Trèbes