Chaudenay-la-Ville lässt sich auf einem abwechslungsreichen Rundweg entdecken: „Entre Canal et Châteaux“ beginnt und endet im Ort, ist 13,7 km lang und als leicht eingestuft. Die Strecke führt durch vier Dörfer und verbindet Spaziergänge im Wald mit einem Abschnitt entlang des Canal de Bourgogne.
Natur
Zur Wasserlandschaft gehört die Rigole de Pasquier, eine Zuleitungsrinne für den Stausee von Chazilly. Sie beginnt nahe dem Weiler Pasquier und wird am Bach Ruisseau des Guets durch ein kleines Wehr und Schleusen gespeist. Ihr Verlauf führt durch Cussy-le-Châtel, Painblanc, Chaudenay-la-Ville, Sainte-Sabine und Chazilly. Entlang der Rigole liegen Aquädukte und steinerne Brücken.
Von Chaudenay-la-Ville aus bietet sich ein schöner Blick auf das Val du ruisseau de Préron. Bis zur Festung Chaudenay-le-Château reicht der Blick ebenfalls.
Wer in Chaudenay-la-Ville eine Ferienwohnung mieten möchte, wählt diesen Ort als Aufenthaltsziel.
Kultur
Die Kirche des Ortes wurde um 1870 errichtet, um eine ältere Kapelle von 5 Metern mal 10 Metern zu ersetzen. Wegen fehlender finanzieller Mittel wurden ihre Seitenschiffe und ihr Glockenturm nie fertiggestellt.
In Chaudenay-la-Ville gibt es außerdem einen kürzlich renovierten Brunnen mit Viehtränke. Die neugotische Kirche Saint-Symphorien aus dem 17. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert verändert; sie fällt durch ihren Dachreiter und ihre sichtbaren seitlichen Arkaden auf.
Geschichte
Die Anlage Morepaire gilt als quadratische befestigte Motte von etwa 40 Metern Seitenlänge, die von tiefen Gräben umgeben war.
Die Burg Maurepaire lag im Bois des Bâtés am rechten Ufer der Kanal-Rigole; deren nördlichster Abschnitt verlief durch den Wald. Die Burg war von zwei Gräben umgeben, die noch teilweise Wasser führten.
Von der mittelalterlichen Burg Morepaire sind nur noch einige Steinhaufen erhalten.
Die ehemalige Maison forte du Chauffeau (Chaffaut) lag etwa 400 Meter westlich von Chaudenay-la-Ville. Ihre letzten Mauerreste liegen auf einer Anhöhe etwa 100 Meter südlich der Straße nach Chaudenay-le-Château an einer kleinen Sackgasse. Nachdem das Schloss der Maison forte du Chauffeau (Chaffaut) aufgegeben worden war, wurde es zu einem landwirtschaftlichen Gut.