Kultur und Geschichte
Saint-Laurent de Manlay ist eine befestigte Kirche und eine im 14. Jahrhundert errichtete Festung. Ihr quadratischer Glockenturm mit Pyramidendach und Laterne überragt den gesamten Chorraum als Donjon.
Die deutsche Beobachtungsbefestigung auf der Montagne de Bard wurde 1942 errichtet und im Juli 1944 von der Résistance zerstört.
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Landschaft und Erinnerung
Die Montagne de Bard ist ein etwa 555 Meter hoher Kalksteingipfel mit Panoramablick über den Auxois und den Morvan. In gallorömischer Zeit diente sie als Relaispunkt zwischen Bibracte und Alésia. Das Friedensbelvedere auf der Montagne de Bard umfasst einen Orientierungstisch und vier Gedenkstelen. Die Montagne de Bard wird von den Gemeinden Bard-le-Régulier, Manlay und Marcheseuil gemeinsam geteilt.
Unterwegs
Der Vélorail du Morvan verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, die den Bahnhof Cordesse-Igornay über Barnay mit Manlay verbindet. Er bietet Rundfahrten von ungefähr 8 oder 22 Kilometern Länge an. Die Vélorail-Strecke endet am Bahnhof Manlay (Ménin-Thiroux).
Ortsbild und Tradition
In Manlay befindet sich im Hof eines Bauernhofs mit Herrenhaus ein rundes, dachloses Taubenhaus. Das Waschhaus ist durch eine Viehtränke und einen Brunnen ergänzt.
Früher wurde das gesegnete Weihnachtsbrot in Manlay auf einer mit Efeu geschmückten Bahre präsentiert.
Weitere Ziele: Marcilly-Sur-Tille, Bessey-En-Chaume, Auxonne, Heuilley-Sur-Saône, Vignoles, Francheville, Vianges, Précy-sous-Thil